Sonntag, Dezember 28, 2003

Angst vor den Waehlern.

Die Häufung der Wahlen im kommenden Jahr sei, so der Noch-Bundespräsident Johannes Rau, SPD, laut der "Welt" vom 29. Dezember 2003 "ein Unglück für die Demokratie": "Rau warnt die Politik vor zu viel Show und Klamauk". Das sehen die nordrhein-westfälischen Bürger, die im kommenden Jahr die Chance haben, Raus Genossen aus den Rathäusern und im Jahr drauf aus den Landesministerien zu jagen, wohl etwas anders. Sie halten es eher mit Karl Popper: "Die Frage, wer herrschen soll, ist falsch gestellt. Es genügt, wenn eine schlechte Regierung abgewählt werden kann. Das ist Demokratie."