Freitag, Dezember 26, 2003

Teuro.

Ich zögere, ob ich eine im Auftrag des WDR, also auf Kosten der Gebührenzahler des öffentlich-rechtlichen Fernsehens, durchgeführte Untersuchung des Instituts für angewandte Verbraucherforschung e.V. zum Thema "Von der DM zum Euro - Preisbeobachtungen in NRW 2001 - 2003" überhaupt erwähnen sollte. Wer als Beleg für eine Preiserhöhung in der Gastronomie ausgerechnet den Preis eines Martinis heranzieht, also eines Produktes, das nicht gerade ein Renner ist, disqualifziert sich eigentlich selbst.

Warum müssen Gastronomen eigentlich für solche Statistiken doppelt zahlen? Als Steuerzahler finanzieren wir das Statistische Bundesamt mit und als Gebührenzahler solche peinlichen Eskapaden des öffentlich-rechtlichen Fernsehens.