Freitag, Januar 30, 2004

Bed & Breakfast.

Die Ursprünge von Bed & Breakfast-Angeboten lassen sich zurückverfolgen bis zu den Übernachtungsangeboten von Klöstern im elften Jahrhundert, als Mönchen und Pilgern auf ihren Reisen nach Rom Unterkunft geboten worden ist nach der Regel des Heiligen Benedikt von Nursia (480 - 542) (insbesondere Kapitel 53 über die "Aufnahme der Gäste" auf den sich auch die heutige, katholische Obdachlosenfürsorge beruft.

Ich kann mir in diesem Zusammenhang nicht verkneifen, daß mich ein Absatz im oben erwähnten Kapitel 53 der Benediktinschen Regel doch sehr an einige schauspielerisch veranlagten und von Harald Schmidt gerne karikierten italienischen Gastronomen erinnert: "Allen Gästen begegne man bei der Begrüßung und beim Abschied in tiefer Demut: man verneige sich, werfe sich ganz zu Boden und verehre so in ihnen Christus, der in Wahrheit aufgenommen wird."

Beim Bed & Breakfast lassen sich zwei Angebotsvarianten unterscheiden (Quelle: Business Management and Marketing: Bed and Breakfast, Michigan State University Extension, Tourism Educational Materials - 33420037, 06/06/02):
  • Angebote, bei denen der oder die Gäste in der Wohnung der Gastfamilie untergebracht sind und mit ihnen zusammen frühstücken,
  • Angebote mit vom Wohnbereich der Gastfamilie getrennten Räumen, z.B. abgeschlossenen Ferienwohnungen
Während sich im englischen Sprachraum dafür die Abkürzung B&B durchgesetzt hat, spricht man in Deutschland von Fremdenzimmern und Gasthäusern, Ferienwohnungen und Pensionen und neudeutsch "Boarding Houses" (jeweils mit einer unterschiedlichen Bedeutung).

Mehr zum Thema "Internetmarketing für Ferienwohnungen".