Montag, Februar 02, 2004

Bierabsatz im Jahr 2003 um 2,1% niedriger als im Vorjahr.

Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, wurden im Jahr 2003 von deutschen Brauereien und Bierlagern 105,5 Mill. Hektoliter (hl) Bier abgesetzt, das waren 2,3 Mill. hl oder 2,1% weniger als im Vorjahr. In den Zahlen sind der Absatz von alkoholfreien Bieren und Malztrunk sowie das aus Ländern außerhalb der Europäischen Union eingeführte Bier nicht enthalten.

Biermischungen – Bier gemischt mit Limonade, Cola, Fruchtsäften und anderen alkoholfreien Zusätzen – waren im Berichtsjahr mit 2,7 Mill. hl oder 2,6% am gesamten Bierabsatz beteiligt, das ist ein Minus von 6,2% gegenüber dem Vorjahr. Daraus ergibt sich für den Absatz von unvermischtem Bier (102,8 Mill. hl) ein Rückgang gegenüber dem Vorjahr um 2,0%.

Unterschiedliche Entwicklungen ergeben sich beim versteuerten Inlandsverbrauch und dem steuerfreien Absatz (Exporte und Haustrunk): Während der versteuerte Inlandsabsatz gegenüber dem Vorjahr um 3,4% auf 93,2 Mill. hl sank, stieg der steuerfreie Absatz um 9,1% auf 12,3 Mill. hl. Vom unversteuerten Bier wurden in die EU-Länder 9 Mill. hl (+ 11,0%) geliefert, in Drittländer 3,1 Mill. hl (+ 5,0%). Als Haustrunk gaben die Bauereien 0,2 Mill. hl Bier steuerfrei an die Beschäftigten ab (– 4,7%).

Die Angaben zum regionalen Absatz von Bier richten sich nach dem Sitz der Steuerlager (Brauereien und Bierlager). Den höchsten Bierausstoß erzielten traditionell die Länder Nordrhein-Westfalen mit einem Anteil von 25,3% und Bayern mit 21,7%. Am Inlandsabsatz haben diese beiden Länder mit 25,9% und 22,6% ebenfalls die mit Abstand höchsten Anteile. Den höchsten Bierabsatz über die bundesdeutschen Grenzen hinweg erzielten dagegen die Brauereien oder Bierlager mit Sitz in Niedersachsen/Bremen mit einem Anteil von 34,5%. (Quelle: Pressemitteilung des Statistischen Bundesamtes).