Mittwoch, Februar 11, 2004

INTERNORGA 2004: Vom 5. bis 10. Maerz 2004 auf dem Hamburger Messegelaende.

Frontcooking ist Showgeschäft und Frontcooking lockt die Gäste in das Betriebsrestaurant. Entsprechend spielt das Thema auch in der Gemeinschaftsverpflegung eine immer größere Rolle. Die INTERNORGA ist das Trendbarometer in Europa für eine Branche, die wie kaum eine andere stetigem Wandel und Innovation unterzogen ist, vor allem hinsichtlich der Technik. Die 78. internationale Fachmesse für Hotellerie, Gastronomie, Gemeinschaftsverpflegung, Bäckereien und Konditoreien öffnet ihre Tore vom 5. bis 10. März 2004 auf dem Hamburger Messegelände.

Die Technik im Großküchenbereich ist mittlerweile sehr weit ausgereift: Induktion heißt das Zauberwort und kaum ein Unternehmen kann es sich heute leisten, bei seinem Gerätepark darauf zu verzichten. Erhitzung via Induktion bedeutet vor allem äußerste Flexibilität, denn dadurch ist es möglich, eine ganze Reihe von verschiedenen Garungsarten einzusetzen, vom Wok bis zur Griddleplatte – dazu können auf den Induktionsfeldern die verschiedensten Kochgeschirre eingesetzt werden.

Groß geschrieben wird das Thema Induktion zum Beispiel bei der Firma Scholl aus Bad Marienberg. Auf der INTERNORGA präsentiert das Unternehmen unter anderem seine "Domino Linie" (Stand 02.EG.18). Scholl sieht das System als Ergänzung der Großkochanlagen, da es sich auf Grund seiner Mobilität hervorragend für Frontcooking eigne. Schließlich muss die Küche dabei an den Ort des Geschehens umziehen, sei es ein Betriebsrestaurant, ein Hotel oder ein anderer Gastronomiebetrieb.

In Betriebsrestaurants und Systemgastronomie-Unternehmen geht der Trend immer mehr zu Free-Flow-"Inseln", an denen Frisches (Fleisch, Gemüse oder sonstige Beilagen) zubereitet wird. In ihrer ohnehin kurz bemessenen Mittagspause erwarten die Gäste heute das volle kulinarische Erlebnis, das sie aus zahlreichen Restaurantbesuchen in ihrer Freizeit gewohnt sind. Dabei möchten sie jedoch nicht von Fett- oder anderen Gerüchen belästigt werden.

Hier zeichnet sich das "ACS Air Cleaning System 100ec" der Firma Rieber aus Reutlingen (Stand 06.EG.09) aus. Kochdunst, Fett- und andere Gerüche werden sofort abgesaugt und über einen Hochleistungs-Fettabscheider entsorgt. Das System ist somit ideal für Frontcooking, weil die Kochanlagen nicht mehr an stationäre Abluftanlagen gebunden und damit wirklich mobil sind.

Der Bad Mergentheimer Küchenspezialist Palux (Stand 06.EG.26) präsentiert auf der INTERNORGA sein optimiertes "Cook’n Roll" Aktionskonzept. Die kompakte Aktionsküche für ein hohes Maß an Flexibilität ermöglicht dem Gastronomen noch besser,auf die Kundenwünsche einzugehen. Paul Mayser, Leiter Marketing bei Palux: "Als transportable Auftisch-Einzelkomponenten sind sie die mobile Aktionsküche `vor Ort`. Palux Front Cooking schafft als Komplettlösung mit multifunktionellen Einbaugeräten noch mehr Erlebnis und Abwechslung im Speisenangebot."

Die Fachmesse in Hamburg ist der ideale Platz, um die Kombination zwischen Technik und neuen Foodtrends für die Frontcooking-Stationen in modernen Restaurants, auch Betriebsrestaurants, zu erkunden. Frontcooking live können die Fachbesucher der INTERNORGA unter anderem bei Rational (Stand 02.EG.42) erleben. Der Küchengerätehersteller aus Landsberg veranstaltet während der Fachmesse täglich mehrere Kochshows, in denen unter anderem der Kombidämpfer "ClimaPlus Combi" zum Einsatz kommt.

Die INTERNORGA 2004, 78. Internationale Fachmesse für Hotellerie, Gastronomie, Gemeinschaftsverpflegung, Bäckereien und Konditoreien, ist vom 5. bis 10. März 2004 täglich von 10 bis 18 Uhr auf dem Hamburger Messegelände geöffnet. Eintritt für Fachbesucher: 21 Euro (Zweitageskarte 30 Euro), Fachschüler: 9 Euro. Der Katalog kostet 14 Euro.