Freitag, März 19, 2004

Sherry.

In der Fachzeitschrift Journal of the Science of Food and Agriculture berichten Juan Guerrero u.a. von der Universität von Sevilla über die positive Wirkung von Sherry auf die Blutfettwerte von Versuchstieren (via "Ein Gläschen Sherry in Ehren sollte niemand verwehren"), in: Bild der Wissenschaft vom 19. März 2004.

Mehr über Sherry:
  • Der Sherry-Markt ist seit 1994 im Lebensmitteleinzelhandel rückläufig, in der Gatronomie und im Fachhandel auf niedrigem Niveau stabil. Ein Grund liegt darin, daß vor einigen Jahren die Steuern auf Sherry, Portwein und Wermut erhöht worden sind und deshalb vagabundierende Alkoholiker ("Wermutbrüder") auf andere Produkte umgestiegen sind - zuerst auf Dosenbier und seit dem Dosenpfand auf Rotwein.
  • Insbesondere um die Weihnachtszeit erfreuen sich Produkte im oberen Preisbereich einer gewissen Beliebtheit.
  • Die spanischen Erzeuger versuchen vor allem mit Öffentlichkeitsarbeit, jüngeren Verbrauchern Warenkenntnisse zu vermitteln. Seit Mitte September 1999 ist die Sherry-Info.de online.
  • Werblich tritt nennenswert allein Sandeman in Erscheinung. Seit März 2000 ist auch Osborne online, ebenfalls mit vielen Infos über Sherry.
  • Hinsichtlich der Geschmacksrichtungen dominieren halbtrockene, gefolgt von süßen und trockenen Sherrys.
  • Ein wenig wurde Sherry wiederbelebt in Objekten der Szene-Gastronomie, die auf spanisch getrimmt worden sind, sogenannten Tapas-Bars.
Persönlich ziehe ich Pineau des Charentes vor, ein Mischung aus Cognac und weißem oder rotem Traubensaft, oder einen alten, weißen Port, falls weit und breit kein Bockbier aufzutreiben ist.