Samstag, Juni 26, 2004

Auf den Hund gekommen.

Es gibt (leider erst wenige) gastronomische Betriebe, etwa das Restaurant Fieglmüller in Wien (dem mit den Wiener Schnitzeln, die über den Tellerrand hängen), in denen Tüten zum Einpacken von Resten bereit gehalten werden, wenn der Gast nicht alles hat aufessen können. Wenn Gäste von sich aus nach einer "Tüte für den Hund" fragen, führt dies nicht selten zu einer hektischen Suche nach einer spontanen Notlösung. Besser ist es, wenn der Service von sich aus anbietet, Reste, die wegzuwerfen zu schade wäre, in der Küche zum Mitnehmen zu verpacken. Oder man weist auf diesen Service gleich in der Speisekarte hin (womit man zugleich versteckt mit der Größe der Portionen wirbt) wie die Chicago Pizza Pie Factory in London W1, 17 Hanover Square. Wenn die Verpackung dann noch den Namen des Restaurants trägt, wird daraus fast schon ein Mitbringsel und Werbung für das Objekt.

Siehe zu diesem Thema einen Artikel "'Doggie-Bags' setzen sich in Deutschland kaum durch" in der Ostsee-Zeitung vom 25. Juni 2004.