Mittwoch, Juni 02, 2004

Oberfranken-Flaschenbiertragerl.

Nachlese aus der Internationalen Handwerksmesse München: Auch wenn es nicht das allerwichtigste ist, so ist es doch ein kleines, schönes, neues Symbol für die Kooperation der oberfränkischen Handwerksbrauereien und ein weiteres Beispiel dafür, was durch Kooperation möglich ist: die Handwerkskammer für Oberfranken und die beiden oberfränkischen Brauer- und Mälzerinnungen haben mit der Firma Schmidt Kartonagen aus Lichtenberg (Nähe Bad Steben) eine Einkaufsgemeinschaft für den Bezug des sog. Oberfranken-Tragerls gebildet. Mit der Einkaufsgemeinschaft können sich ab sofort vor allem auch kleine und kleinste Handwerksbrauereien, für die solche Werbemittel mangels benötigter Stückzahl in der Regel zu teuer sind, ein derartiges Werbemittel leisten, denn durch die Einkaufskooperation fällt der Stückpreis auf unter 50 Cent. Die Oberfrankentragerl sind ab sofort bei der Fa. Schmidt Kartonagen (Mindestabnahmemenge: 200 Stück) beziehbar und die Brauereien können sich die Tragerl auf Wunsch auch direkt in die Brauerei liefern lassen.

"Ins blaue hinein würde das Oberfranken-Biertragerl natürlich nicht entwickelt", so HWK-Pressesprecher Dr. Bernd Sauer, der das kleine, feine Projekt initiiert hat. "Wir hatten damals das Oberfrankentragerl für den Brauerstand auf der IHM in München entwickelt, schließlich sollten die Messebesucher ja ihre auf der 'oberfränkischen Flaschenbierstrasse' erworbenen Bierraritäten wohlbehalten nach Hause bringen. Das vom Bayreuther Werbestudio Frank & Frei gestaltete Oberfrankentragerl kam in München, und später auch auf der Kulinaria in Kulmbach gut an. Wir haben damals bewusst 4000 Oberfrankenbiertragerl mehr als benötigt in Auftrag gegeben, wohl wissend, dass es vor allem den kleinen Brauereien an geeigneten Werbemitteln fehlt. Als wir die übrigen Oberfrankenbiertragerl danach den Brauereien, die auf der Internationalen Handwerksmesse dabei waren angeboten haben, war schnell klar: der Bedarf für dieses Werbemittel ist da. Die Brauereien hatten mehr bestellt als wir noch übrig hatten. Es musste nun 'nur' ein Weg gefunden werden, um den heimischen Brauereien auf Dauer auch einen günstigen Preis zukommen zu lassen. Denn die einzelnen Brauereien bestellen natürlich nicht auf einen Schlag gleich 10.000 Oberfrankentragerl, sondern brauchen vielleicht mal 200 oder maximal 1.000 Stück (mit einem entsprechend höheren Stückpreis)."