Samstag, Juni 05, 2004

Stationaerer versus Internet-Buchhandel.

Das Referat Marketing und Marktforschung des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels hat die Ergebnisse einer Internetumfrage im Frühjahr 2004 unter den Sortimentsbuchhandlungen, die im Internet aktiv sind, veröffentlicht: "Da ist noch Musike drin"(PDF) vom 3. Juni 2004.

Danach verzeichneten fast die Hälfte einen Umsatz von weniger als 2.500 Euro, 16,7 Prozent einen Umsatz zwischen 2.500 und 5.000 Euro und gut 20 Prozent einen Umsatz zwischen 5.000 und 25.000 Euro. Nur 5,1 Prozent aller stationären Buchhandlungen, die im Internet aktiv sind, machen mehr als 5% ihres Umsatzes online. Bei der Mehrheit liegt er bei rund einem Prozent.

Daß man im Internet (auch ganz ohne stationäre Buchhandlung) mehr Bücher vertreiben kann, sieht man an Abseits.de. Das Volumen der von uns an unseren Partner Amazon.de vermittelten Buchkäufe liegt in der Kategorie über 25.000 Euro und wird damit nur von rund jedem sechsten stationären Buchhändler erreicht.

Ein Grund für den Erfolg unserer Bemühungen, online Bücher zu vertreiben, liegt sicherlich darin, daß wir unseren Schwerpunkt auf Fachbücher setzen. Bei 43 Prozent aller stationären Buchhandlungen, die im Internet aktiv sind, gehören die Fachbücher zu den meistbestellten Büchern.

Seit kurzem haben wir, um Fachbücher vorzustellen, eine weiter Domain in Form eines Blogs eröffnet: Gastgewerbe-Fachliteratur.de.

Siehe zum Thema auch einen früheren Beitrag "Der Buchhandel im Zeitalter des Internets".