Samstag, Juli 17, 2004

Wat dem een sien Uhl is dem annern sien Nachtigal.

Oder: One man's food is another man's poison.

Ob der Film "Super size me" das Image von McDonalds's ramponiert, ob es vielleicht sogar Menschen peinlich ist, beim Besuch einer McDonald's-Filiale gesehen zu werden, oder ob ein verändertes Eßverhalten bei McDonald sogar deren Profite erhöht, muß sich erst noch herausstellen.

Aber die Sandwich-Kette Subway freut sich natürlich über den Film und verwendet 20% ihres Werbebudgets für eine "F.R.E.S.H. Steps health initiative", wobei F.R.E.S.H für "Feel Responsible, Energized, Satisfied, and Happy" steht und Unterrichtshilfen, Programme zur Förderung körperlichen Aktivitäten und Verkaufsförderungsaktionen umfaßt. Teil dieses Programmes ist ein spezielles Angebot für jüngere Gäste incl. einem Spielzeug, das zu Bewegung motivieren soll (McDonald hatte mit einem Kilometerzähler vorgelegt, mit dem man messen kann, wieviel man gegangen ist): "Subway: healthy eating is child's play", in: Food Business Review vom 15. Juli 2004.