Samstag, August 14, 2004

Asoziale Gerechtigkeit.

Der Vorsitzende der CDU-Sozialausschüsse, Hermann-Josef Arentz, forderte weitere Nachbesserungen bei Hartz IV. Im Deutschlandfunk sagte er am Freitag: "Solange nicht die Regierung sicherstellen kann, dass erstens mindestens 1000 Euro pro Lebensjahr für die Altersvorsorge unangetastet bleiben und zweitens, dass gleichzeitig das Fördern und Fordern beginnt", solange könne man Hartz IV nicht zustimmen. (via "Hartz-Gegner bereiten neue Massenproteste vor", in: Financial Times Deutschland vom 13. August 2004)

Und wieso zahlen unsere Mitarbeiter, von denen vermutlich keiner soviel Geld auf der hohen Kante hat, Lohnsteuer, Kirchensteuer, Solidarzuschlag, Beiträge zur Renten-, Kranken, Arbeitslosen- und Pflegeversicherung? Und wieso müssen wir bei unseren Gästen, von denen die meisten vermutlich auch nicht soviel angespart haben, Umsatzsteuer für Speisen und Getränke abkassieren? Und warum kriechen die Politiker denjenigen in den Arsch, die nicht arbeiten, und verarschen diejenigen, die arbeiten?