Donnerstag, Oktober 07, 2004

Freiberufler-Portal.

Frankfurt Buchmesse - LogoKann mit einer schlichten relationalen Datenbank (hart formuliert), wenn sie denn prallvoll ist mit Inhalten und von den Zielgruppen als nuetzlich empfunden wird, Geld verdienen? Dies beweist seit Jahren die Online-Version der Schwarten, die ueber Jahrzehnte in allen Einkaufsabteilungen rumstand: Wer liefert was?.

Auf der Buchmesse wurde Lekorat.de vorgestellt, ein Online-Verzeichnis mit bezahlten Eintraegen von Lektoren und Korrektoren, Werbelektorate, Wissenschaftslektorate, Autoren, Texter, Werbetexter, Übersetzer, beeidigte Übersetzer, Dolmetscher, Grafiker, Illustratoren, Redakteure und Journalisten, Hersteller und Betriebe der Druckindustrie, Lektorate in der Schweiz und Österreich. Doch was so einfach aussieht, ist gar nicht so einfach aufzubauen. Schliesslich muessen die ersten Freiberufler ueberzeugt werden, dass es sich lohnt, ihre Daten in eine leere Datenbank einzutragen. Viele Betreiber von Online-Restaurantvereichnissen koennen davon ein Liedchen pfeifen. Doch Lektorat.de ist dies, so sagte man mir am Stand, gelungen. Man ist Marktfuehrer.

Andererseits frage ich mich, haelt eine solche Loesung stand, wenn man ihr eine Loesung entgegen stellt, bei der Bewertungs- und Empfehlungsfunktionen implementiert sind oder gar ein soziales Netzwerk wie beim Open Business Club?