Mittwoch, November 10, 2004

Oeko-Biere.

Log Brau Beviale 2004 in NürnbergIm Aussteller-Forum der Brau Beviale hielt Jörg Große-Lochtmann von Marktgesellschaft mbH der Naturland Betriebe Süd-Ost in Hohenkammer eínen kurzen Vortrag über "Ökobier - Marktchancen für mittelständische Brauereien in einem schrumpfenden Markt".

Jürgen Resch vergleicht die Kosten von Ökobier und konventionellem BierEr verglich die Herstellungskosten von Bio-Bier mit konventionell gebrauten Bier. Sie liegen um 15,7% oder 6,78 Euro je Hektoliter höher als die Herstellkosten konventionell gebrauten Bieres in Höhe von 43,65 Euro.

Mittlerweile brauen rund 30 Brauereien in Deutschland Biobiere mit einem Volumen von insgesamt schätzungsweise 200.000 Hektoliter per anno. Darunter sind solche, die nur einzelne Produkte als Ökobier anbieten bis hin zur Neumarkter Lammsbräu, die das gesamte Unternehmen umgestellt hat. Bei den Brauereien, die nur einzelne Ökobiere produzieren, gäbe es solche wie das Landshuter Brauhaus, das sein Bier "Koller's Klassik" als konventionelles Premiumbier vermarket, aber auch solche, die Ökobiere als "Vollmondbiere" vermarkten, also als Ökobier, das während einer Vollmondnacht gebraut werden muß (die geschützte Marke wird in Lizenz vergeben). Besonders lobte Jörg Große-Lochtmann die Selbstdarstellung der Schloßbrauerei Stein, konkret ein Rückenetikett der "Steiner Weiße Weiß-Blau", auf dem ausführlich - in Form von 10 guten Gründen - die Vorteile von Ökobieren erläutert werden. Mehr darüber auf der Website Oekobier.com. (Foto: Gerhard Schoolmann)