Samstag, Januar 29, 2005

HOGA 2005: Gastronomen lernen gerne dazu.

Im Unterschied zur HOGA in München, wo - so mein Eindruck - Informationsangebote wie Workshops von den Besuchern nur zögerlich angenommen worden sind, haben die fränkischen Gastronomen gelernt, daß die HOGA keine bloße Aneinanderreihung von Messeständen ist, sondern vielmehr: ein Treffpunkt zum Sehen, Hören und Lernen.

Das folgende Bild zeigt, wie am Stand des Gastronomie-Reports am letzte Messetag gegen 15.00 eine ganze Heerschar von Messebesuchern der Präsentation der Konzepte "Restaurant der Zukunft" durch die an diesem Wettbewerb teilnehmenden Hotelfachschulen Pegnitz und Bad Wörishofen aufmerksam verfolgt hat. Diese Präsentation wurde vielfach wiederholt und jedesmal von zahlreichen Besuchern angeschaut.
Bleibt zu hoffen, daß sich dies bis zur nächsten HOGA in München vom 23. bis 26. April 2006 auch bei den "obergescheiten" Münchener Gastronomen herumspricht.

Mehrere Aussteller, die sowohl in München 2004 als auch diesmal in Nürnberg erstmals dabei gewesen sind, haben mir erzählt, wie positiv sie die Nürnberger Messe überrascht hat. Ihnen haben sowahl die vielen Besucher als auch deren großes Informationsinteresse imponiert. Daß soviele Gastronomen, aber auch Auszubildende, Fachschüler und Schulklassen aus ganz Franken gekommen sind, liegt sicherlich nicht nur an dem von der AFAG über viele Jahre ausgefeiltem Konzept, sondern auch daran, daß die fränkischen Tageszeitungen gerne über die Messe, etwa die Beteiligung von Menschen und Unternehmen ihres Verbreitungsgebietes, berichten und viele Kreisverbände der DEHOGA ihre Mitglieder herankarren.

Ich habe in einigen Gesprächen mit Ausstellern angeregt, die Chancen, welche die Foren bieten, zu nutzen und dort allein oder mit anderen Firmen Fachvorträge zu halten. Oder, wenn ihre Standfläche groß genug ist, dort Stühle aufzustelle und mehrmals am Tag Kurzvorträge zu halten oder - mit welcher Technik auch immer - Neues und Wissenswertes zu präsentieren. Ich bin davon überzeugt, daß ein solches Angebot gerne angenommen wird. Außerdem wird vermeiden, daß wegen des großen Besucherandrangs die Besucher das Gefühl haben, nur kurz abgefertigt zu werden.