Montag, Januar 24, 2005

HOGA erfolgreich gestartet.

Logo HOGA 2005 in NürnbergNürnberg. Die 23. HOGA Nürnberg, Fachmesse für Hotellerie, Gastronomie und Gemeinschaftsverpflegung, ist erfolgreich gestartet und zählte an den ersten beiden Messetagen 19.500 Besucher aus ganz Bayern und darüber hinaus.

Nach drei harten Jahren für das Gastgewerbe macht sich in der Hotellerie und Gastronomie zur ersten Branchenmesse des Jahres Optimismus breit, denn die Gäste finden wieder verstärkt den Weg in die Gaststätten, so Ludwig Hagn, Präsident des Bayerischen Hotel- und Gaststättenverbandes, zur HOGA-Eröffnung. Auch Bayerns Wirtschaftsminister Dr. Otto Wiesheu betonte in seiner Eröffnungsrede, dass die Zeiten des Jammerns endlich vorbei sind und Hotellerie und Gastronomie wieder zuversichtlich nach vorne blicken sollten. Auch deshalb, weil die Voraussetzungen für eine Trendwende im Gastgewerbe gerade in Bayern sehr gut seien, nachdem sich der Freistaat 2004 erneut erfolgreich als Deutschlands Tourismusregion Nr. 1 behaupten konnte und die Prognosen für 2005 optimistisch stimmen.

Dass sich dies auch positiv auf das Gastgewerbe auswirkt, hob Staatssekretär Hans Spitzner hervor, der in Vertretung von Staatsminister Dr. Wiesheu am Montag den erstmals in Nürnberg durchgeführten Bayerischen Tourismustag im Rahmen der Fachmesse HOGA eröffnete. Dieser soll in Zukunft immer im Wechsel mit München alle zwei Jahre während der HOGA stattfinden. Hans Spitzner legte auf der HOGA die neuesten Tourismuszahlen für das Jahr 2004 vor. Eine überaus erfreuliche Entwicklung sei demnach beim Städtetourismus zu verzeichnen und Bayerns Großstädte konnten alle ein deutliches Plus verbuchen. Motor dieser Entwicklung sei vor allem der Anteil ausländischer Gäste mit einem Plus von insgesamt 11%, wobei vor allem die wachsende Zahl von Gästen aus China und Hongkong mit einem Plus von 50,8% bei Ankünften und Übernachtungen hervorzuheben sind. Ein wichtiges Zukunftspotential bietet Osteuropa, so Staatssekretär Spitzner. Die Übernachtungen von Gästen aus Russland sind 2004 um 14,4% gestiegen, Polen verzeichnete ein Plus von 18,4% und Tschechien ein Plus von 12,4 %. Von dieser weiter wachsenden Tendenz werde auch das Gastgewerbe in Bayern nachhaltig profitieren, so Spitzner.

Aktion "Nichtraucherfreundlicher und rauchfreier Hotel- und Gaststättenbetrieb" wurde auf der HOGA gestartet

Bayerns Gesundheitsminister Werner Schnappauf und Ludwig Hagn, Präsident des Bayerischen Hotel- und Gaststättenverbandes, verkündeten am Montag auf der HOGA Nürnberg ein ehrgeiziges Ziel: Bereits in den nächsten zwei Jahren sollen mindestens die Hälfte aller bayerischen Gaststätten und Hotels nichtraucherfreundlich werden. Erstmalig in Deutschland hat eine Landesregierung zusammen mit dem Hotel- und Gaststättenverband vereinbart, dass bis Ende 2006 die Hälfte und bis 2010 immerhin 90% der Hotels und Gaststättenbetriebe Nichtraucherplätze anbieten werden. Diese Betriebe werden das Prädikat "Nichtraucherfreundlicher Betrieb" bzw. "Rauchfreier Betrieb" erhalten. Damit will man nicht restriktiv vorgehen wie beim generellen Rauchverbot in Italien. In Anbetracht der Gesundheitsrisiken sei aber eine Trendwende notwendig, wurde auf der HOGA betont. "Nichtrauchen muss zur Normalität werden, auch in den Hotels und Gaststätten im Freistaat"; so Bayerns Gesundheitsminister.

Das Gastgewerbe ist zur HOGA wieder investitionsfreudiger gestimmt

Dass Hoteliers und Gastronomen wieder bereit sind, zu investieren, zeigen nicht nur neueste Umfragen führender Fachzeitschriften des Gastgewerbes. Den guten Besuch an den ersten Messetagen der HOGA und die gute Frequenz auf den Messeständen der Aussteller werten die veranstaltenden AFAG Messen und Ausstellungen als positives Indiz für die sich bessernde Situation in der Branche. Viele Fachleute nutzen die HOGA als erste Branchenfachmesse des Jahres, um sich über neue Produkte, innovative Gastrokonzepte und neueste Trends zu informieren. Allein am Montag, der in vielen Betrieben ein Ruhetag ist, verzeichnete die Messe trotz Wintereinbruch in Bayern mit 13.000 Besuchern einen großen Besucherandrang. Da auch der Dienstag in vielen Betrieben ein Ruhetag ist, rechnen die Organisatoren für morgen mit einem ähnlich starken Besuchertag. Einen Auftakt nach Maß erlebte die FOOD SPECIAL, die am Montag für das Fachpublikum ihre Pforten in Halle 9 öffnete und noch bis einschließlich Dienstag zu einer hochkarätigen Foodpräsentation einlädt, die der Servicebund gemeinsam mit über 100 namhaften Unternehmen aus dem Foodbereich präsentiert.

Besuchermagnete der ersten Tage: die "Internationale Kochkunstschau" und die Auftritte der "First Ladies der Kochkunst"

Einer der großen Publikumsmagnete an den ersten Messetagen waren die Auftritte der "First Ladies der Kochkunst". Am Sonntag begeisterte Lea Linster, Spitzenköchin aus Luxemburg, die Besucher und Ehrengäste mit ihrem Charme und perfekter Kochkunst und am Montag zog Michaela Schachner, Österreichs Spitzenköchin aus der Wachau, die Besucher in ihren Bann. Am Dienstag kocht Hope Lersch aus New York gemeinsam mit Nürnbergs Oberbürgermeister Dr. Ulrich Maly und am letzten Messetag ist Marianne Resch aus Neuburg/Inn zu Gast.

Als weiteres Highlight erweist sich auch in diesem Jahr die "Internationale Kochkunstschau". Schon an den ersten beiden HOGA-Tagen präsentierten die Teilnehmern aus dem In- und Ausland nicht nur Kochkunst auf höchstem Niveau, sondern auch viel Kreativität bei den Arrangements und der Dekoration ihrer Schauplatten und Tellergerichte. (Quelle: Pressemitteilung der AFAG Messen und Ausstellungen GmbH).