Samstag, Januar 29, 2005

IHK Neubrandenburg gibt "Fremdsprachen-Woerterbuch" für Hotellerie und Gastronomie heraus.

Nahezu 300 der in der Hotellerie und Gastronomie gebräuchlichsten Begriffe enthält ein kleines "Fremdsprachen-Wörterbuch", das die IHK zu Neubrandenburg in diesen Januar-Tagen herausgibt. Darin enthalten sind neben dem deutschen Stichwort Übersetzungen in vier weitere Sprachen ? englisch, französisch, schwedisch und polnisch.

"Mit diesem neuen Produkt zielen wir direkt auf die weitere Verbesserung der Serviceangebote im Bereich der Hotellerie und Gastronomie speziell für ausländische Gäste", so IHK-Hauptgeschäftsführerin Petra Hintze. Am 27. Januar will die IHK das "Wörterbuch" der Branche während eines Seminars (10 bis 16 Uhr) in Neubrandenburg vorstellen. Auf der Tagesordnung dieser Veranstaltung steht außerdem ein Vortrag zum Thema "Kundenorientiertes Management bezogen auf ausländische Gäste" sowie ein Informationsangebot zum grenzüberschreitenden Arbeitsrecht und Arbeitnehmerfreizügigkeit. Darüber hinaus erhalten alle Teilnehmer des Seminars als Informations- und Anwendungspaket für ihr Unternehmen eine Softwarelösung für die effektive Übersetzung zum Beispiel von Speisekarten in die Sprachen ausgewählter EU-Mitgliedsländer.

Diese neuerliche Initiative der IHK zu Neubrandenburg ist Bestandteil des EU-Förderprogramms "Gemeinsam mit Europa wachsen", dass seit nunmehr zwei Jahren in der Region umgesetzt wird. Weitere Elemente dieses Programms sind u.a. Informationsveranstaltungen zu den baltischen Staaten, die Seminarreihe "Knigge für deutsche Unternehmer in Polen", Intensivseminare zur Beratung von kleinen und mittelständischen Firmen, um deren Wettbewerbfähigkeit zu steigern, die Erarbeitung von Studien zur Leistungsfähigkeit der Biotechnologiestandorte in Finnland, im Baltikum und in Polen sowie ein monatlicher Dienst für Außenwirtschaftsinformationen. "Dieses EU-Programm ist einzigartig für Mecklenburg-Vorpommern, denn es ist uns als IHK gelungen, nahezu 250 000 Euro in Brüssel zu aquirieren. Dieses Geld ist der hiesigen Wirtschaft in Form von konkreten Aufträgen direkt zugute gekommen und hat deren Leistungskraft gestärkt", so Petra Hintze. (Quelle: Pressemitteilung der IHK zu Neubrandenburg).