Samstag, Januar 29, 2005

Kitzmann Zwickel.

Wenn ich schon mal nicht selbst mit dem Auto zur HOGA 2005 nach Nürnberg fahre, kann ich auch ein Bier trinken. Von Herrn Borgner von der Brauerei Kitzmann in Erlangen habe ich mir deshalb am letzten Messetag ein Kitzmann Zwickel einschenken lassen.
Der Name Zwicklbier ist abgeleitet vom sogenannten "Zwickl", dem Probierhahn an den Lagerfässern. Er bedeutet, daß dieses Bier auschließlich naturtrüb mit feiner Hefe direkt vom Mutterfaß im Lagerkeller abgezapft wird. Aufgrund der besonderen Hopfung schmeckt das Kitzmann Zwickel ausgesprochen mild und trotz seines niedrigen Stammwürzegehalts von nur 11% vollmundig. Das Kitzmann Zwickel gibt es nur ab Brauerei in 2-Liter-Bügelverschlußflaschen und in ausgewählten Gaststätten.

Die Brautradition der Familie Kitzmann begann anno 1733. Damals wurde Thomas Kitzmann als Brauer zu Unternesselbach erstmals urkundlich erwähnt. Seither hat die Familie Kitzmann in ununterbrochener Reihenfolge das Brauhandwerk betrieben. Sie ist die einzige Erlanger Brauerei, die bis heute die große Erlanger Brautradition ohne Unterbrechung fortgesetzt hat.

Jeweils im September wird im Rahmen eines Brauerei-Hoffestes in Erlangen (Südliche Stadtmauerstraße 25) eine neue Bierkönigin inthronisiert. Ein spannender Wettstreit entscheidet, welche von den drei Finalistinnen das Amt der Bierkönigin übernimmt. Entscheidend sind Schlagfertigkeit, Ausstrahlung und Bierwissen.

Insoweit könnte Herr Borgner mal Bierkönig werden.