Mittwoch, Januar 26, 2005

Wettbewerb: "Das Restaurant der Zukunft".

Logo HOGA 2005 in Nürnberg"Alles rund um die Keule" - Herkuleswochen im "House of Fire"

Im "House of Fire" betritt der Gast das Lokal über einen Lavastrom und nimmt Platz in den individuell gestalteten Höhlen. In der Gaststätte "Felderwirtschaft" erleben die Besucher ein Stück Natur mitten in der City und wählen die Gerichte nach der für sie passenden Feng Shui-Speisekarte. Im "Design & Dine" ist alles (Kleider, Schuhe, Speisen & Getränke) käuflich, nur nicht das Personal. ? All diese Lokale sind (noch) keine Realität, aber trotzdem weit über das Stadium der reinen Zukunftsvision hinaus. Auf der Gastronomie-Fachmesse HOGA in Nürnberg wird die mögliche Zukunft der Gastronomie Gegenwart - beim 2. Teil des Wettbewerbes "Das Restaurant der Zukunft".

Premiere hatte dieser Wettbewerb, der von der Fachzeitschrift Gastronomie-Report initiiert worden ist, vor einem Jahr auf der HOGA München. Damals hatten Studenten der Akademie der Bildenden Künste, Lehrstuhl für Raumgestaltung, visionäre Konzepte entworfen. Vier zukunftsweisende Konzepte dieses in der europäischen Gastronomie- und Architektur-Geschichte einzigartigen Wettbewerbes werden auch auf der HOGA Nürnberg präsentiert (am Stand des GASTRONOMIE-REPORT, Halle 9, Stand 9000).

"Darüber hinaus dürfen sich die Besucher der Nürnberger Fachmesse auf eine praxisnahe Weiterentwicklung freuen", so GASTRONOMIE REPORT-Herausgeber Willy Faber. "In Kooperation mit den bayerischen Hotelfachschulen in Pegnitz und Bad Wörishofen kommen zu den Visionen jetzt knallharte Fakten hinzu." Die Aufgabe, zu jeweils einem Zukunftsentwurf ein passendes Speise- und Getränkeangebot, einen Werbe- und Marktetingplan sowie einen Businessplan zu entwerfen, haben die Schülerteams mit großem Engagement und Ideenreichtum umgesetzt.

Beispiel "Felderwirtschaft": Die Idee, den Gästen dank großer Glaszylinder, in denen saisonale Pflanzen blühen, einen Ferientag im Grünen mitten in der City zu bieten, ist vom Gastro-Nachwuchs der Hotelfachschule Pegnitz mit Leben und Fakten gefüllt worden. In ihrer Weiterentwicklung orientiert sich die Küche an der Lehre von den "Fünf Elementen". Statt einer gibt es fünf Speisekarten (Holz, Feuer, Erde, Metall und Wasser), zwischen denen die Gäste ? nach Beratung durch die Servicemitarbeiter ? wählen können. Das ganzheitliche Gastronomie-Erlebnis wird durch das Ansprechen mehrerer Sinne erreicht. So sehen die Gäste nicht nur die Natur hinter Glas, sie können die Natur auch hören (durch Einspielungen von Wasserrauschen oder Vogelgezwitscher) und riechen (durch das Verbreiten von Felder- und Wiesengerüchen). Der Slogan lautet: Zukunft ist alles, was die Lebensqualität erhöht.

Zweites Beispiel: Beim ursprünglichen Gastro-Entwurf "Light my fire" standen die Faszination des Feuers und das Gemeinschaftserlebnis "Kochen" im Mittelpunkt. Unter neuem Namen ("House of Fire") und eigenem Logo hat ein Team der Hotelfachschule Bad Wörishofen ein detailliertes Gastro-Konzept geschaffen, das laut Businessplan für 1,2 Millionen Euro jederzeit umsetzbar wäre und innerhalb von zwei Jahren schwarze Zahlen schreiben könnte. Zu den Clous gehören individuell (mit Wandmalereien) ausgestattete Höhlen für jeweils vier bis sechs Personen und spezielle Tische, an denen die Gäste am Gasgrill ihre eigenen ?Höhlenmenüs? zubereiten können. Begrüßt werden die Gäste mit dem Aperitif "Feuerling" (einem Mix aus frisch gepreßtem Orangensaft und Passoa), in Massen angelockt werden sie durch einzigartige Aktionen wie den "Herkuleswochen", bei denen sich alles um die Keule dreht.

Insgesamt werden beim Wettbewerb "Restaurant der Zukunft", der von den Firmen AFAG Messen und Ausstellungen, afri-cola, Burkhof, Resch&Frisch, Rosenthal und Salomon unterstützt wird, auf der HOGA Nürnberg vier Gastro-Konzepte mit Powerpoint-Präsentationen ausführlich vorgestellt (bis Mittwoch, täglich um 11 Uhr und 15 Uhr am Stand des GASTRONOMIE-REPORT, Halle 9, Stand 9000).

Weitere Infos: Willy Faber, Herausgeber der Fachzeitschrift GASTRONOMIE-REPORT; Tel.: 0 89 / 448 04 09, Fax: 0 89 / 480 75 14; Handy: 01 70 / 302 17 43 Email: faber@gastronomie-report.de. (Quelle: Pressemitteilung der AFAG).