Donnerstag, März 03, 2005

Antidiskriminierungsgesetz IV.

Über das Deutschland drohende Antidiskriminierungsgesetz haben wir bereits mehrmals berichtet, zuletzt im Februar 2005: Gastgewerbe Gedankensplitter: Antidiskriminierungsgesetz, Teil II.

Auch in Österreich werden die dortigen Kollegen damit belästigt, wenn auch in deutlich unbürokratischer Form als bei uns. Siehe dazu den Bericht des Forums Gastronomie "Wann liegt eine Diskriminierung vor?" anläßlich der Veröffentlichung eines Merkblattes von Ludwig Boltzmann vom Institut für Menschenrechte in Zusammenarbeit mit dem Innenministerium mit Unterstützung des Fachverbandes Gastronomie der Wirtschaftskammer Österreich und des Veranstalterverbandes Österreich.

Hinzufügen möchte ich einige Empfehlungen:
  • Wenn Gäste bei Ihnen sich ungebührlich benehmen, erteilen Sie ein Hausverbot, dokumentieren Sie diesen Vorfall, stellen Sie die persönlichen Angaben fest oder schießen Sie, falls er sich weigert, Angaben zur Person zu machen, ein Foto von dieser Person. Dann können Sie, wenn Sie beim nächsten Versuch dieses Gastes, Ihr Haus zu betreten, ihn daran hindern, und wenn er dann wegen Diskriminierung klagt, weil er nicht nur ein Arschloch ist, sondern auch noch irgendeiner Gruppe angehört, belegen, daß sie berechtigt gewesen sind, diesem Gast den Zutritt zu verwehren bzw. ihn rauszuwerfen.
  • Kleiderordnungen sind zulässig.
  • Legen Sie sich nicht selbst mit Gästen an (es sei denn, Sie haben eine Security), sondern alarmieren Sie die Polizei. Staatsbedienstete mögen es gar nicht, wenn ihnen bürokratischer Unsinn selbst auf die Füsse fällt. Erstatten Sie in jedem Fall eine Strafanzeige, auch wenn die Polizei Ihnen einzureden versucht, dies bringe nichts. Es beschäftigt zumindest Polizei und Staatsanwaltschaft ein wenig, damit auch die ihre Freude am Gesetzgeber haben.