Donnerstag, März 31, 2005

Banken verzeifelt gesucht.

Daniel Schnettler beschreibt in seinem Artikel "Verheimlichte Guthaben verzweifelt gesucht", in: Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 30. März 2005, detailliert die Abläufe und Probleme, welche sich für die Behörden ab morgen ergeben, wenn sie versuchen, das "Gesetz zur Förderung der Steuerehrlichkeit" (Neusprech) umzusetzen.

Ich bin mal gespannt, wie lange es dauert, bis die ersten Bankverbindungen von Politikern veröffentlicht werden, z.B. bei welchen Banken in Deutschland der Bundesfinanzminister welche Konten besitzt. Oder legt der sein Geld lieber im Ausland an?

Zumindest viele Mittelständler in Bayern wechseln bereits zur Oberbank mit Stammsitz in Linz, die bereits Filialen in Bayern hat und zwar in München, Landshut, Nürnberg, Passau und Rosenheim. Weil sich eine österreichische Bank bemüht, in Südwürttemberg Fuß zu fassen, hat sich sogar schon der Landtag in Baden-Württemberg damit beschäftigt: "Stellungnahme des Wirtschaftsministeriums" (PDF). Möge sich deshalb kein Politiker damit herausreden, er wisse nicht, was er tue.