Donnerstag, März 17, 2005

Lebensmittelhygiene.

Zugegeben, die lebensmittelrechtlichen Vorschriften der Schweiz sind formal andere als die in der EU bzw. in Deutschland und Östereich. Dennoch hat das Kantonale Amt für Lebensmittelkontrolle in der Schweiz einige Informationsmaterialien bereit gestellt, in die auch deutsche Gastronomen einen Blick werfen können, denn Sie sind verständlich formuliert und konzentrieren sich auf das Wesentliche, z.B. "Hinweise zur Herstellung und Lagerung von vorgekochten Speisen" (PDF) und "Selbstkontrolle für Lebensmittelbetriebe".

Das Schweizer Lebensmittelgesetz basiert ebenso wie die Regeln der EU auf der HACCP und verpflichtet den Betriebsverantwortlichen zur Durchführung einer schriftlich festgehaltenen, überprüfbaren Selbstkontrolle.

Die wesentlichen Schritte dazu sind:
  • Die kritischen Kontrollpunkte (CCP), das heisst die Hygieneschwachstellen in allen Bereichen (Einkauf, Produktion, Verkauf, Personalhygiene usw.) lokalisieren und schriftlich festhalten (Gefahrenanalyse).
  • Die erforderlichen Massnahmen und Anordnungen zur Vermeidung und Behebung möglicher Fehler und Schäden festlegen.
  • Kader, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter instruieren und beauftragen, für die nötigen Korrekturen oder Rückmeldungen zu sorgen. Hygieneschwachstellen beseitigen.