Sonntag, März 27, 2005

Swingerclub light.

In ihrer heutigen Tote-Holz-Ausgabe berichtet die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung über Kuschelpartys: "Berühren statt verführen" (dummerweise online nur kostenpflichtig zugänglich). Meines Erachtens könnte man solche Parties auch in Nebenräumen von Gaststätten anbieten oder außerhalb der Öffnungszeiten.

In der neuesten Ausgabe von "Der Gastronom", einer sechs Mal im Jahr erscheinenden Magazinbeilage der Allgemeinen Hotel- und Gaststättenzeitung, habe ich einen Artikel über eine aufmerksamkeitserheischende Aktion gelesen, betitelt "Bettfrühstück im Café Deli", die sich für ländliche Räume besser eignet. Das Café Deli in Laichingen hat in Kooperation mit einem örtlichen Bettenlieferanten und einem Bettwäschegeschäft eine Reihe von Doppelbetten im Café aufgebaut, mit kuscheliger Bettwäsche bezogen, Paravents und Jalousien aus Schilfrohr als Raumteiler aufgestellt und ab 10 Uhr neugängige Bettfrühstücke serviert. Dazu gab es eine Sonntagszeitung und ruhige Hintergrundmusik. Wegen des damit verbundenen Aufwandes dienen solche Aktionen sicherlich eher der Öffentlichkeitsarbeit und sind - in einer Region - deshalb sinnvollerweise nur begrenzt wiederholbar, aber woanders würde man damit sicherlich noch einmal Furore machen.