Mittwoch, April 06, 2005

Wahlpruefstein: Zuwanderungsgesetz.

Ein Zuwanderungsgesetz, das auch die Zuwanderung von Arbeitskräften ohne abgeschlossene Berufsausbildung erlaubt, muß schnellstmöglich verabschiedet werden.

Laut einer Umfrage des DEHOGA fehlen im Gastgewerbe über 80.000 Mitarbeiter, die auf dem deutschen Arbeitsmarkt nicht rekrutiert werden könnten. Dies betrifft sowohl die Kneipe an der Ecke, als auch das Grandhotel. Alle Bemühungen, die benötigten Arbeitskräfte auf dem hiesigen Arbeitslosenmarkt zu rekrutieren, sind bisher gescheitert.

Gerade einer internationalen Dienstleistungsbranche wie dem Gastgewerbe muß die Möglichkeit gegeben werden, Mitarbeiter aus aller Welt einzustellen. Dies verbessert zudem die Fortbildungsmöglichkeiten und Entwicklungschancen deutscher Mitarbeiter im Ausland, die Absatzchancen deutscher Lieferanten für die Gastronomie und die Möglickeiten deutscher Unternehmen der Hotellerie und Gastronomie, im Ausland zu expandieren und dabei auf in Deutschland ausgebildete Mitarbeiter, die im Ausland geboren sind und die Landessprache beherrschen,, zurückzugreifen.

Zudem lassen sich mit Köchen aus aller Welt vielfältige neue ethnische Restaurantkonzepte verwirklichen. Die große Bereitschaft dieses Personenkreises, sich selbständig zu machen, hilft etwas den fehlenden Mut vieler Deutscher, das Risiko einer selbständigen Existenz auf sich zu nehmen, auszugleichen.