Dienstag, Mai 24, 2005

Etwas dazu gelernt.

Am 19. Mai habe ich in einem Beitrag "Preisbestimmung per Online-Auktion" geschrieben:
"Soviel Cleverness hätte ich der Deutschen Bahn gar nicht zugetraut. Die Verkaufsförderungsaktion, bei der beim Discounter Lidl zwei Deutsche Bahn-Fahrkarten mit deutschlandweiter Gültigkeit im Bündel zu einem Preis von 50 Euro vertickert werden, findet ihre logische Ergänzung durch Auktionen Dritter bei eBay. So läßt sich ein angemessener Preis empirisch ermitteln. Ein Angebot, das in 30 Minuten ausläuft, steht bereits bei einem Preis von 111 Euro...

Was kann man als Gastronom/Hotelier daraus lernen? Wenn Sie im Zweifel sind, zu welchem Preis Sie z.B. ein Pauschalarrangement anbieten sollten, bieten Sie es doch probeweise per Online-Auktion an.

Vielleicht hätte auch die Deutsche Bahn so herum verfahren sollen?"
Heute heißt es in Spiegel Online ("Lidl-Modell könnte Dauerlösung werden"):
"Bahnkreise in Berlin sagten dazu, die Preisentwicklung im Internet werde sehr sorgfältig beobachtet. Es lasse sich daran ohne großen Aufwand erkennen, was der Markt für Fahrkarten zu zahlen bereit sei. Es sei absehbar, dass künftige Sonderaktionen sich an diesen Preisen orientierten."