Donnerstag, Mai 19, 2005

Heuschreckenschwaerme.

Sie fallen in das Land ein und grasen alle bedauernswerten Menschen ab, denen Bier zu bitter ist: Jetzt bringt auch die Herforder Brauerei ein "Herforder Mild-Pils" auf den Markt. Die ersten Paletten seien vorgestern ausgeliefert, schreibt heute die Neue Westfälische: "Neues Pils, nur nicht so bitter".

Es ist wirklich erstaunlich, welche Auswirkungen es in eine globalisierten Wirtschaft hat, wenn eine mexikanische Brauerei sich Hopfen und braune oder grüne Glasflaschen nicht leisten kann.

Da kann ich die kreativen Köpfe in Hiddenhausen nur noch beglückwünschen und aus ihrer Pressemitteilung zitieren:
"Für den abverkaufsstarken Antritt am Point-of-Sale sorgt die starke Media-Unterstützung von Großflächenplakaten und Anzeigenwerbung über Radio-Spots bis hin zum Internet-Auftritt.

Das gewisse Extra erhält das Bier, das nach dem deutschen Reinheitsgebot gebraut ist, durch das besonders schonende Herstellungsverfahren und den minimalen Einsatz von Bitterstoffen.

Neben dem Plus an Geschmack trifft auch die transparente, moderne Optik der Longneck-Weißglas-Flasche den Nerv der Zeit. Der integrierte UV-Schutz sorgt hier dauerhaft für die gleichbleibend hohe Qualität des neuesten Produktes aus der Brauerei Felsenkeller Herford.

Herforder "Mild Plus" kommt in der 0,33 l-Flasche im 6-er-Träger bzw. im 4 x 6 x 0,33 l Panorama-Kasten oder auf der ½ CHEP-Palette in den Handel. Der Alkoholgehalt liegt bei 4,9% und damit auf dem gleichen Level wie das Herforder Pils.

Mit "Mild Plus" stoßen die Herforder in einen echten Zukunftsmarkt. Aktuellen Erhebungen zufolge haben die Mild-Biere im Herforder Kernabsatzgebiet allein im vergangenen Jahr um 102% zugelegt - Tendenz weiter steigend.

Die Brauerei Felsenkeller Herford zählt mit einem Jahresausstoß von 610.000 hl zu den erfolgreichsten Privatbrauereien in Nord- und Westdeutschland."