Samstag, Mai 21, 2005

Kriegsbier.

Dieses Plakat der ehemals Zürcher Brauerei Hürlimann, die mittlerweile zur Feldschlößchen-Gruppe gehört und deren Produktion von Zürich nach Rheinfelden verlegt worden ist, aus dem Jahre 1920 betont den Unterschied zwischen der Bierqualität während des 1. Weltkrieges und der Nachkriegszeit:

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Hurlimann Bier 1920
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In Kriegszeiten wurden auch in Deutschland die Brauereien gezwungen, minderwertiges Bier herzustellen. Die Kriegswirtschaftsverordnung erlaubte nur bis zu sechs Prozent Stammwürze. Auch die Produktion wurde drastisch eingeschränkt, vor allem um die Braugerste zu Brot zu verarbeiten. Im Zweiten Weltkrieg waren sogar nur bis zu zwei Prozent Stammwürze erlaubt.