Donnerstag, Juni 09, 2005

Regierungsmannschaft.

Die CDU wäre angesichts des begrenzten Sachverstands in ihren Reihen sicherlich gut beraten, Externe in die Regierungsmannschaft einzubinden. Andererseits kommen viele, denen politische Erfahrung fehlt, mit den ganz anderen Entscheidungsstrukturen nicht zurecht. Was liegt also näher als solche Menschen zu suchen, die sowohl politische Erfahrung haben als auch Kompetenz und Akzeptanz in ihren Zielgruppen.

Meines Erachtens sollte die Bundeskanzlerin folgende Menschen zu gewinnen suchen:
  • Klaus Töpfer als Umweltminister. Er könnte parallel als Spitzenkandidat der Berliner CDU fungieren. Ihm könnte, falls er wider Erwarten Berliner Oberbürgermeister würde, der Oberfranke Werner Schnappauf auf dem Ministerposten folgen. Er sollte deshalb als Staatssekretär unter Töpfer bundesweit bekannt gemacht werden.
  • Heinrich von Pierer, bis kurzem noch Vorstandsvorsitzender von Siemens, kommt sowohl für das Amt des Wirtschaftsministers, des Forschungsministers, aber auch als Entwicklungshilfeminister in Frage.
  • Günter Jauch wäre der ideale Regierungssprecher. Er hat zwar keine parteipolitische Erfahrung, aber bei diesem Job kommt es vor allem auf Glaubwürdigkeit an und darauf, sich in die Rolle der Journalisten hineinversetzen zu können.
  • Als Verkehrsminister oder als neuer Vorstandsvorsitzender der Deutsche Bahn AG empfiehlt sich Dr. Wilhelm Bender, Vorstandsvorsitzender der Fraport AG. Er könnte die Deutschen Bahn restrukturieren (zerlegen und Teile an die Börse bringen) und die Privatisierung von Teilen des Autobahnnetzes sowie die Einführung der Mautpflicht für PKWs organisieren.