Samstag, August 13, 2005

Spirituosenindustrie veroeffentlicht 'Daten aus der Alkoholwirtschaft 2005'.

Der Bundesverband der Deutschen Spirituosenindustrie hat "Daten aus der Alkoholwirtschaft 2005" veröffentlicht. Die neueste Ausgabe dieses jährlich erscheinenden Datenwerkes enthält aktuelle Übersichten über die Struktur der Alkoholwirtschaft, den Absatz von Spirituosen, die Distributionswege, den Verbrauch alkoholhaltiger Getränke und die Besteuerung von Bier, Schaumwein, Spirituosen, Wein und Zwischenerzeugnissen.

Der Sonderteil Europa enthält Angaben über den Außenhandel mit Spirituosen, den Alkoholkonsum in den EU-Ländern und die steuerliche Belastung der alkoholhaltigen Getränke.

Die Datenbroschüre informiert zusätzlich über die Mitgliedsunternehmen, den organisatorischen Aufbau und die Gremien des Bundesverbandes der Deutschen Spirituosen-Industrie und -Importeure e. V. Der BSI leistet mit dieser Veröffentlichung einen übersichtlichen Beitrag zur objektiven Darstellung des deutschen und europäischen Spirituosen- und Alkoholmarktes.

Mein Tipp: Nehmen Sie die zahlreichen Statistiken, die der Sprituosen-Verband veröffentlicht, etwa über die Anteile der Spirituosenarten am Gesamtmarktangebot, zur Grundlage der Planung ihrer Getränkekarte.

Natürlich sollte man eine Getränkekarte nicht eins zu eins entsprechend den Verbrauchsanteilen von Getränkekarten strukturieren. Sondern man sollte je nach dem Konzept oder Thema das gastronomischen Objektes gezielt davon abweichen und Schwerpunkte setzen, um - wenn nicht gar eine Unique Selling Proposition aufbauen - zumindest ein gewisses Profil zu entwickeln. Profilieren kann man sich:
  • mit Produktgruppen, die es in den meisten Betrieben gar nicht gibt, etwa mit Absinth oder Bubble-Tea (um ein alkoholfreies Beispiel zu nennen).
  • mit einer breiten Palette von Marken einer weithin vertretenen Produktgruppe etwa einer breiten und tiefen Auswahl von Bieren oder Zigarren (Beispiel: La Habana, eine Bar in Bremen).
  • Man erweist sich als Meister in der "Veredelung" von Produkten und betreibt etwa eine Cocktail-Bar oder eine Milchbar.