Sonntag, November 20, 2005

Heile, heile Gaenschen.

Für die SPD sei es wichtig, dass die Tarifautonomie unangetastet bleibe, zumal die auf betrieblicher Ebene nötige Flexibilität schon heute tausendfach Realität sei. Dies sagt mangels eigener Anschaung Hubertus Heil, ein 33jährige Berufspolitiker, Bundestagsabgeordneter und der neue Generalsekrär der SPD, der in seinem Leben noch nie einen Betrieb von innen gesehen hat. Mit 16 Jahren trat er in die SPD ein, studierte Politik und Soziogie und arbeitete danach im brandenburgischer Landtag und beim SPD-Landesverband Brandenburg. Anschließend wurde er Referent der SPD-Bundestagsabgeordneten Eva Folta. Seit 1998 intrigiert er im Bundestag, zuletzt mit Erfolg gegen bisherigen SPD-Bundesvorsitzenden Franz Müntefering.

Zum Thema "Politiker und mangelnde Erfahrung in der Welt der Arbeit" siehe auch "Niels Annen und der Kapitalismus", in: Kapitalist, ein Blog u.a. von Thomas Frenzel vom Verlag der Financial Times Deutshland.