Sonntag, November 20, 2005

Protest gegen die Neuregelung der Zahlung der Sozialversicherungsbeitraege ab Januar 2006.

"Im Oktober dieses Jahres habe ich bereits darauf hingewiesen: Ab 2006: Pflicht zur elektronischen Uebermittlung von Sozialversicherungsmeldungen und Beitragsnachweisen" und den sich daraus ergebenden zusätzlichen bürokratischen Aufwand bemängelt, der sich daraus ergibt, daß unter dem Vorwand der Entbürokratisierung Kosten der staatlichen Bürokratie auf die Unternehmen abgewälzt werden.

Jetzt haben Bernhard Geyer, Steuerberater, Diplom-Betriebswirt (FH), und Henning Wüst, Rechtsanwalt, Fachanwalt für Arbeitsrecht, in einer "Sonderinformation: Zahlung der Sozialversicherungsbeiträge ab Januar 2006" diesen Aufwand konkretisiert und auf die sich daraus ergebenden Konsequenzen hingewiesen.

Sie haben es damit aber nicht bewenden lassen, sondern ein Musteranschreiben (RTF-Format) formuliert, mit dem Sie bei Ihrem Bundestagsabgeordneten gegen diese beschlossene Neuregelung zum 1. Januar 2006 protestieren können.

Mein Tipp dazu: Wenn Sie schon an den Weihnachtsfeiertagen und/oder zwischen Weihnachten und Jahresende arbeiten, warum rufen Sie dann Ihren Abgeordneten nicht mal zu Hause an, wünschen ihm Frohe Weihnachten und weisen ihn auf Ihre Verärgerung über die Neuregelung persönlich hin?

Um die Liquiditätsbelastung zu minimieren, die sich daraus ergibt, daß Unternehmen im kommenden Jahr 13mal statt 12mal die monatlichen Sozialversicherungsbeiträge zahlen müssen, sollten Sie sich überlegen, die Höhe der voraussichtlichen Beiträge nicht zu hoch anzusetzen. Mir schwebt da eher ein symbolischer Betrag vor...