Sonntag, Dezember 25, 2005

Butt Buses.

Um den wirtschaflichen Schaden eines Rauchverbots in der Gastronomie zu verringern, haben Gastronomen in der kanadischen Stadt Edmont ihren Gästen vor die Gaststätten Busse hingestellt, in denen Raucher und sie begleitende Nichtraucher rauchen können - ohne zu frieren: "Bar owners in Canadian city find loophole to smoking ban - 'butt buses'" von Paul Burkhardt vom 22. Dezember 2005 ("butt" hat eine doppelte Bedeutung: Glimmstengel/Kippe aber auch Arsch/Po). Die kommunalen Sesselfurzer in Edmont haben natürlich versucht, diese Idee kaputtzumachen, sind jedoch an der Gesetzeslücke gescheitert.
"City officials had initially looked for a way to close the loophole, but then decided that there's no law to stop patrons from smoking in buses parked on bar premises."
Keine schlechte Idee, so ein Drive-In für Gäste, bei denen der Gastwirt das Fahrzeug stellt. So kann man nebenbei die Anzahl der Sitzplätze erhöhen. Die Gäste sitzen im Bus und werden dort von der Gaststätte aus beliefert. Oder man geht noch weiter und stattet den Bus mit einem Ausschank aus.

Etwas ähnliches wird in Frankfurt am Mian als Eppelwoi-Expresses geboten. Eine Rundfahrt in einer lustig dekorierten Straßenbahn durch das Ebbelwei-Viertel Sachsenhausen und die Frankfurter Altstadt bei Musik oder Moderation, Apfelwein und Brezeln.