Mittwoch, Dezember 21, 2005

Starkbier und Austern? Die Praesentation "Slow-Bier" verspricht ganz neue Geschmackserlebnisse.

Logo Hoga 2006Ende April 2005 erlebte in Oberfranken, der Region mit der größten Brauereidichte, eine neue Erlebnismesse rund ums Bier unter dem Titel "Slow Bier", ihre viel beachtete Premiere. Andreas Pflaum, der als kreativer Hotelier (PPP - Pflaums Posthotel Pegnitz) auch überregional bekannt ist und stets für außergewöhnliche Konzepte und Ideen zu begeistern ist, wird die Idee zu dieser Messe bei der HOGA München aufgreifen und im Rahmen einer ähnlichen Präsentation einen Marktplatz des Genusses inszenieren, für dessen Design und Gestaltung die Fachhochschule Coburg verantwortlich zeichnet. In Kooperation mit der Initiative Slow Bier Münchberg/Helmbrechts und der Deutschen Akademie für Kulinaristik werden die Besucher der HOGA erfahren, dass Bier mehr ist, als ein massenkompatibler Durstlöscher.

Für Andreas Pflaum ist Bier ein Kulturgut und man sollte es genie-ßen wie einen guten Wein. Der Hotelier möchte mit der "Slow-Bier"-Präsentation das Bewusstsein für heimisches Bier beim Fachpublikum stärken und hat dazu etwa 30-40 vorwiegend kleinere Brauereien aus der Bierregion Oberfranken eingeladen, die auf der HOGA die Wechselwirkung verschiedenster Biere mit kulinarischen Erzeugnissen oberfränkischer Lebensmittelproduzenten aufzeigen werden. Einbezogen werden Bauern, Fischer, Hirten, Bäcker und Metzger.

Dabei wartet so manche Überraschung auf die Messebesucher. Dass sich Bier gut mit Käse und Wurst verträgt ist kein Geheimnis, doch auf der HOGA kann man auch ganz neue Geschmackserlebnisse kennen lernen, z.B. bei der außergewöhnlichen Kombination von Starkbier und Austern! Senf und Bier oder Bier in Verbindung mit einer typisch fränkischen Schlachtschüssel sind weitere Genuss-Beispiele.

Im Rahmen begleitender Forumsveranstaltungen mit Vorträgen und Diskussionsrunden wird der Slowfood-Gedanke dargestellt und mit dem HOGA-Fachpublikum diskutiert. Andreas Pflaum will mit dieser Präsentation auch Wege aufzeigen, wie sich die Zukunft in der Hotellerie und Gastronomie unter Berücksichtigung des Slow-Food-Gedankens erfolgreich meistern lässt und welche Rolle dabei die Begriffe Geschmack, Umwelt und Natur spielen. (Quelle: Pressemitteilung der AFAG).