Sonntag, Februar 19, 2006

Die Biofach bleibt Fachmesse.

Tilman von Rohden kritisiert in seinem Artikel "Von der Marke zur Masse", in: Tageszeitung vom 16. Februar 2006 das Fachbesucher-Konzept der Biofach:
"Warum die BioFach eine Fachmesse ist, will sich einem vor diesem Hintergrund nicht erschließen. Wer keine Käufer hat, muss alles dafür tun, dass er sie gewinnt. Warum also dürfen Endverbraucher nicht auf die Messe? Warum brüstet sich die Messe mit 700 akkreditierten Journalisten und nicht mit 70.000 ökointeressierten Verbrauchern? Befürchten die Veranstalter Verhältnisse wie auf der "Grünen Woche", die mit ihren rund 400.000 Besuchern jedes Maß und Niveau jedes Jahr aufs neue sprengt? Petra Trommer vom Veranstalter Nürnberger Messe verteidigt das Konzept: "Dies ist der erklärte Wunsch der Aussteller. Sie würden wegbleiben, wenn die BioFach eine Publikumsmesse wäre. Die Aussteller wollen Geschäfte machen."
Nun, den Berlinern gönne ich ihre "Grüne Woche". Doch diesen Massenauflauf fresswütiger Endverbraucher der "Biofach" als Vorbild vorzuhalten, ist ziemlich daneben.

Messeeingang Ost

Ein Blick in die Eingangshalle Ost, eine Art Nebeneingang, denn die U-Bahn hält an dem entgegengesetzten Eingang Mitte, eineh halbe Stunde vor Eröffnung der "Biofach" zeigt, daß die Zielgruppe der Fachbesucher ausreichend groß ist.
Vortrag bei Demeter
Fachvorträge wie im Bild in einer Zone von Demeter stoßen beim fachkundigen Publkum auf reges Interesse.