Freitag, Februar 24, 2006

INTERNORGA-Kongresse mit Spitzenreferenten: Strategien, Konzepte und Fallbeispiele.

Frisch, schnell und schön soll sie sein, die Verpflegung der Zukunft. Die Gäste der Systemgastronomie und der Gemeinschaftsverpflegung stellen immer höhere Ansprüche an das, was auf ihrem Teller landet. Gefragt sind nicht nur Gerichte, die schmecken, sondern zunehmend Ideen, wie diese neu interpretiert und raffiniert angerichtet werden können. Wie auch in den vergangenen Jahren stehen Strategien und Fallbeispiele im Mittelpunkt der beiden großen Kongressveranstaltungen zur INTERNORGA. Die 80. Internationale Fachmesse für Hotellerie, Gastronomie, Gemeinschaftsverpflegung, Bäckereien und Konditoreien öffnet ihre Tore vom 3. bis 8. März auf dem Hamburger Messegelände.Das Internationale Foodservice-Forum (Donnerstag, 2. März, im CCH?Congress Center Hamburg) ist Europas größter Kongress für Systemgastronomie.
"Wir wollen zum Jahresauftakt die Branche motivieren und den Managern neue Impulse liefern,"
erklärt Organisatorin Gretel Weiß. Zum Silberjubiläum präsentiert Weiß erstmals zwei Keynote-Speaker:
  • Dr. David Bosshart ist Autor von Beststellern wie "Kultmarketing" und "Zukunft des Konsums". Der Leiter des renommierten Gottlieb Duttweiler Instituts in Zürich wird zum Thema "Anders leben, anders arbeiten: Zukunft auf den Punkt gebracht" sprechen.
  • Jim Sullivan aus den USA, der als Managementcoach Big Player wie McDonald?s und Starbucks berät, referiert in englischer Sprache über "The 7 Fundamentals of Foodservice Leadership".
"Wir bieten damit einen wissenschaftlichen und einen sehr praxisnahen Spitzenreferenten. Beide sind nicht nur Meister ihres Fachs, sondern zudem auch begnadete Rhetoriker"
freut sich die Organisatorin. Weiß rechnet mit mehr als 1000 Teilnehmern.

Den Kunden rundum glücklich machen und dabei noch mehr betriebswirtschaftlich denken ? das ist die Herausforderung für die Gemeinschaftsgastronomen. Der Deutsche Kongress für Gemeinschaftsverpflegung (Montag, 6. März im CCH) will dazu Denkanstöße liefern. Organisator Burkart Schmid setzt auch in diesem Jahr bei der Programmgestaltung auf die drei großen Teilmärkte der Branche:
  • Business (Betriebsgastronomie),
  • Care (Krankenhaus-/Heimverpflegung) und
  • Education (Schulverpflegung und Studentenwerke).
"Die Fokussierung kam im vergangenen Jahr sehr gut an. Damit erfüllen wir das Bedürfnis unserer Entscheider: Möglichst viel neues Wissen für das eigene Unternehmen abzuschöpfen"
betont Schmid. Eingeladen als Referenten sind unter anderem Martin Straubinger, Leiter der Betriebsgastronomie bei BMW in München und Gerald Wüchner, Küchenleiter im Krankenhaus Rotenburg ob der Tauber. Straubinger wird der Zuhörerschaft sein neues Gastronomiekonzept vorstellen, in dem klassische Lösungen wie Free Flow der Vergangenheit angehören. Für Wüchner ist die mediterrane Ernährung heute ein Markenzeichen seines Hauses, die erheblich zum positiven Image beigetragen hat. Beide Fachleute referieren erstmals in Hamburg. Schmid rechnet mit 300 Teilnehmern (2005: 282).

Als Schlusspunkt und "Sahnehäubchen" des Deutschen Kongresses für Gemeinschaftsverpflegung spricht der Journalist und Autor Werner Tiki Küstenmacher. Schmid:
"Küstenmacher hat mit seiner Serie 'Simplify your life' enormen Erfolg. Für die Entscheider unserer schwierigen Branche soll Küstenmacher Anregungen bieten, zum Beispiel das einfache Lösungen durchaus ihre Berechtigung haben."
Die INTERNORGA 2006, 80. Fachmesse für Hotellerie, Gastronomie, Gemeinschaftsverpflegung, Bäckereien und Konditoreien, ist vom 3. bis 8. März täglich von 10 bis 18 Uhr auf dem Hamburger Messegelände geöffnet. Rund 950 Aussteller aus 24 Ländern präsentieren Neuheiten, Trends und Komplettlösungen für den Außer-Haus-Markt. Eintritt für Fachbesucher: 23 Euro (Zweitageskarte 32 Euro), Fachschüler: 10 Euro. Der Einlass erfolgt nur nach Legitimation als Fachbesucher. (Pressemitteilung der Hamburg Messe & Congress GmbH).