Sonntag, Februar 05, 2006

Kundenklobber.

Daß der Bremer ShopBlogger mit seinem Blog viele Leser finden würde, habe ich mir gedacht, als ich ihn im Januar 2005 für mich entdeckt habe: "ShopBlogger".

Heute ist mir das Blog Buchhändleralltag und Kundenwahnsinn aufgefallen (via Blogger.de), das seit dem 7. Januar 2006 aktiv ist. Doch überlasse ich die Vorstellung der 21jährigen Buchhändlerin Miriam selbst:
"Schon seit einiger Zeit gebe ich meine alltäglichen Kundenerlebnisse in einem Forum zum Besten und die Reaktionen und Ermunterungen dort haben mich dazu gebracht, dem Ganzen einen eignen Raum zu geben. (-> Vielen Dank an die Lieben aus der Plauderecke des SF!)

Da es für ein Buch dann doch nicht reicht, dachte ich mir, dass so ein Blogg vielleicht die einfachste und günstigste Methode wäre.

So, soviel zur Vorgeschichte, nun zu mir:

Mein Name ist Miriam, ich bin 21 Jahre alt und gelernte Buchhändlerin. Gelernt habe ich in Rostock und Leipzig (meine liebsten Grüße an diese wundervolle Stadt und die ganzen netten Leipziger!) und derzeit arbeite ich in einer Buchhandlung in Flensburg. Schon im ersten Lehrjahr wurde mir eins klar: Die Klischees über diesen Beruf kann man allesamt in die Tonne hauen und jeden Tag gibt es mindestens einen "Kundenklopper".... und DIE will ich euch hier präsentieren.

Und da mir jetzt leider kein galanter Übergang einfällt, lasse ich eine Kundin für mich sprechen:

"Entschuldigen Sie Fräulein.... wo haben Sie die Bücher stehen?"
Doch am besten stöbern Sie von Anfang an. Ich verspreche, Sie werden sich amüsieren...

Bei ihrem "Kundenklobber" "Gutscheine sind wohl..." bin ich etwas ins Grübeln gekommen. Eigentlich könnte man das, was der Kunde nachgefragt hat schon bieten: einen "Gutschein" (evtl. bis zu einem maximalen Betrag), den der Gutscheinempfänger für ein Produkt seiner Wahl verwenden darf. Der Einlösewert wird dann von dem Gutschriftkäufer per Lastschrift eingezogen oder in Rechnung gestellt... Ein Vorteil für den Gutscheinkäufer ist, daß ihm nicht eingelöste Gutscheine nicht berechnet werden. Daß Gutscheine verfallen, kommt relativ häufig vor und freut den Gutscheinverkäufer. Weitere Vorteile sind, daß der Gutscheineinlöser eventuell den maximalen Wert nicht vollständig auschöpft und daß später zu zahlen ist als bei vorheriger Zahlung. Darüber muß ich mal schlafen, den das wäre ja auch etwas für unser Café Abseits in Bamberg.