Sonntag, Februar 19, 2006

Raz el-Hanout.

Über die vermehrte Verwendung des leicht süßlichen, marokkanischen Cous-Cous-Gewürzes Raz el-Hanout in den Küchen Hamburger Restaurants berichtet Gisela Reiners: "Ein Hauch von Orient am Herd", in: Welt am Sonntag vom 19. Februar 2006.

Eine fertige Mischung von Raz el-Hanout wird z.B. von Ingo Holland, Küchenchef seines Restaurants "Altes Rentamt", in seinem Colonialwarenladen Altes Gewürzamt" vertrieben. Aber man kann sich natürlich auch sein eigenes Raz el-Hanout mischen, z.B. wie Ingo Holland aus Kichererbsen, schwarzem Pfeffer, Rosenblüten, Kurkuma, Galanga, Kubebenpfeffer, Jasminblüten, Ebereschenbeeren, langer Pfeffer, Sternanis, Orangenblüten, Chilies, Koriandersamen, Macis, Paradieskörner, Mönchspfeffer, Fenchelsamen, Lavendelblüten, Piment, Kassiarinde, Bockshornkleesamen, Nigella, Cumin, weisser Kardamom, Lorbeerblätter, Gewürznelken und Sternanis. Angesichts dieser Zutatenliste wird der Kilogrammpreis von über 100 Euro verständlich.

Ein weiterer Anbieter der Gewürzmischungen von Ingo Holland ist Bosfood. Bos Food in Buederich versendet bundesweit Delikatessen. Bos Food hatte laut eigenen Angaben im Juni 2004 über 50 Mitarbeiter, mehr als 4400 Produkte und ca. 7000 Kunden aus ganz Deutschland. Susanne Niemöhlmann stellt die Bos Food GmbH vor: "Köstlichkeiten für Gourmets von Sylt bis Garmisch", in: Die Neuss-Grevenbroicher Zeitung vom 5. Dezember 2002.