Montag, Februar 20, 2006

Reif für die FruchtBar: Ein Schotte und zwei Schwaben bieten "Pure Frucht. Sonst nix."

Mit vier Eimern, ein paar Fragebögen sowie Schnapsglas großen Becherchen unter dem Arm marschieren im März 2005 drei Freunde in einen Bagel-Shop in der Münchner Amalienstraße. Sie offerieren den Gästen Selbstgemixtes aus pürierten, gepressten und gemahlenen Früchten. "Schmeckt super", "Nicht schlecht", "Nichts besonderes" und "Fangt nochmals von vorne an" steht auf den Eimern, und die drei verfolgen gespannt, wohin die Becherchen wandern. Wenige Wochen später gründen sie die jufico GmbH. Und bereits im Oktober ist unter der Marke FruchtBar der erste pure Fruchtsmoothie in der 0,25 Liter großen Glasflasche auf dem Markt - Drink und Snack zugleich, ohne Konzentrat, Stabilisatoren oder Zuckerzusatz.

Gordon Findlay, Albrecht Jud und Matthias Rauter, ein Schotte und zwei Schwaben, haben sich ihren Traum von der Selbständigkeit verwirklicht. Triebfeder war dabei allerdings nicht der hierzulande immer lauter werdende Ruf nach mehr Mut zum Unternehmertum, sondern vielmehr die pure Lust am Unternehmen ? und dies durchaus im doppelten Wortsinn ? sowie die Freude am eigenen Produkt.

Mit ihrer Einstellung, "das Leben nicht ernster zu nehmen als es ist", haben die drei Seiteneinsteiger bislang jede Hürde - und davon gab es insbesondere in der Gründungsphase mehr als genug - genommen.
"Selbst die slapstickartigen deutschen Spracheinlagen von Gordon konnten uns nicht wirklich von unserem Weg abbringen"
scherzt Albrecht Jud.

Folgerichtig hat jufico innerhalb kürzester Zeit ein weites Vertriebsnetz aufgebaut. Die FruchtBar-Fangemeinde reicht heute bereits von Kempten bis hin nach Hamburg und Berlin, und die derzeit drei Geschmacksrichtungen Mango-Maracuja, Himbeere-Heidelbeere sowie Erdbeere-Banane finden sich in Coffee-Shops wie in Szene-Cafés, Fitness-Studios oder Betriebsrestaurants, um nur einige Beispiele zu nennen.

Mit FruchtBar, so scheint es, trifft jufico unter dem Leitspruch "Pure Frucht. Sonst nix." exakt den Nerv jener Zeitgenossen, die ein hohes Qualitätsbewusstsein besitzen und großen Wert auf gesunde Ernährung legen ? sei es bei sich selbst oder im Familienkreis. Menschen,
"die sich zudem vom spielerischen Marktauftritt der FruchtBar angesprochen fühlen und darüber ein bestimmtes Lebensgefühl ausdrücken"
wie Gordon Findlay sagt.

FruchtBar wird im Übrigen in Deutschland hergestellt und - wie Frischmilch - lediglich schonend pasteurisiert, um möglichst viele der wertvollen Nährstoffe zu erhalten. Die Mindesthaltbarkeit beträgt bei gekühlter Lagerung gut vier Wochen. Die jufico-Haltbarkeit dagegen soll nach Willen der Gründer ein Vielfaches betragen, denn: "Sind wir nicht alle reif für die FruchtBar?" (Quelle: Pressemitteilung von Fritz Rauter).

Die jufico GmbH ist auf der Stuttgarter Messe Intergastra vertreten.

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