Freitag, März 31, 2006

Der Platz an der Sonne.

Das Online-Banking und die Automatisierung der stationären Bankdienstleistungen reduzert den Bedarf an Bankmitarbeitern und -räumen erheblich. Judith Pfannenmüller schreibt über die Versuche, die nutzlosen Bankgebäude anders - auch gastronomische - zu nutzen: "Brötchen beim Banker", in: Süddeutsche Zeitung vom 31. März 2006.

Für Gastronomen ergeben sich neue Chancen:
  • Bisherige Bankgebäude komplett umnutzen.
  • Gastronomische Produkte und Dienstleistungen in Bankgebäuden anbieten.
  • Banken, die selbst gastronomische Produkte anbieten wollen, beraten und beliefern.
Dabei sollte man jedoch nicht allzu euphorisch sein. Ähnliche Versuche, in hinteren Ecken von Kaufhäusern Gastronomie zu etablieren, sind gescheitert. Gastronomie braucht Aussenflächen, Sichtbarkeit von der Straße und auf die Straßen und Plätze. Ob die Banker schon so weit sind, auf den Platz an der Sonne zu verzichten? Und werden sie bereit sein, ihre kundenunfreundlichen Arbeitszeiten den langen Öffnungszeiten der Gastronomie anzupassen?