Donnerstag, April 20, 2006

Au-ktion.

Um die Zukunft (deutscher) Zeitungsverlage ist es nicht zum Besten gestellt. Insbesondere regionale Angebote geraten unter Druck und werden wie die "Berliner Zeitung", dem "Berliner Kurier" und die "Hamburger Morgenpost" zusammengekauft und ratonalisiert. Siehe dazu: "'Heuschrecken' über Österreich - US-Investmenthaus will zukaufen", in: "Der Standard" vom 14. März 2006, und "ROUNDUP: US-Investor VSS strebt weitere Medienübernahmen an - Gespräche laufen", in: Teletrader.com vom 14. März 2006.

Mit der Website au-ktion.de versucht die Fraenkischer Tag GmbH & Co. KG mit ihren Regionalzeitungen "Fränkischer Tag", "Coburger Tagblatt" und "Bayerische Rundschau" einmal etwas Neues, ein Auktions-Portal:
  • Unternehmen sollen Produkte und Dienstleistungen online in Form einer Versteigerung anbieten. Sie bekommen, falls ihre Angebote ersteigert werden, kein Geld sondern nur Gutschriften für Insertionen.
  • Die Zeitungsleser werden online und in den Printausgaben animiert, die angebotenen Produkte und Dienstleistungen zu kaufen.
  • Der Mindestpreis beträgt 50% des Normalpreises.
Als besonderer Vorteil wird herausgestellt, daß man sich vor Ort von der Qualität überzeugen könne.

Ob dieser Versuch, Wettbewerbern mit regionalisierten Auktionsangeboten wie Google, eBay, Craigslist, Kijiji, Heisetreff usw. Paroli zu bieten? Siehe dazu unsere früheren Beiträge: