Samstag, Mai 13, 2006

Familienbande.

Eines der noch wenigen Beispielen eines Restaurant-Blogs ist das zik.blogger.de (via Notizen für Genießer). Das Blog gibt Dr. Walter Simon heraus, ein Anwalt in Stuttgart, für seinen Bruder Jürgen Simon, den Wirt und Koch des fränkischen Restaurants "Zur Iphöfer Kammer" mit seiner experimentierfreudigen Küche. Das Restaurant selbst hat keine eigene Internetpräsenz - zumindest wenn man diesen Begriff eng faßt.

Tatsächlich gibt es viele anderen Möglichkeiten als eine eigene Website im Internet präsent zu sein. Die Website eines Fans des eigenen Objekt oder auch eines Verwandten ist sicherlich keine schlechte Lösung, zumal einem halb Außenstehenden vieles interessanter vorkommen mag als Insidern, denen Besonderheiten des eigenen Objekts kaum noch auffallen.

Gastgewerbliche Betriebe können auch ohne eigene Website viele Spuren im Netz hinterlassen, z.B. in Hotel- und Restaurantführern wie z.B. Restaurant-Kritik.de, in Meinungsportalen wie Qype, in Foto-Communities wie Flickr und in vielen anderen Portalen des Sozialen Internets (Web 2.0).