Donnerstag, Juli 20, 2006

Mindestlohn als Wahlkampfthema.

Im Februar dieses Jahres habe ich gefragt, warum es sich Politiker antun sollten, über die Höhe eines gesetzlichen Mindestlohns zu streiten: "Gesetzlicher Mindestlohn: Wer bietet mehr?".

Heute berichtet Marc Pitzke über den beginnenden amerikanischen Wahlkampf, in dem genau dieses Thema für den Wahlkampf benutzt wird: "Klassenkampf im Kongress", in: Spiegel vom 19. Juli 2006.

Die Politiker können bei einem solchen Thema nur verlieren:
  • Erhöhen sie den gesetzlichen Mindestlohn, gehen Arbeitsplätze verloren und die Politik wird dafür haftbar gemacht.
  • Erhöhen sie den Mindestlohn nicht, werden sie von politischen Rattenfängern diffamiert, sie würden den Menschen nichts Gutes gönnen.