Sonntag, Juli 30, 2006

Rauchverbot am Arbeitsplatz.

Zwei Auswirkungen des von einigen Bundestagsabgeordneten geplanten gesetzlichen Rauchververbots auf private Haushalte (Wohnungen) werden bisher in der öffentlichen Debatte kaum beachtet:
  • Ein Rauchverbot in Gaststätten wird viele Raucher verleiten, statt Gaststätten aufzusuchen, daheim zu bleiben. In den Haushalten erhöhen sich damit die gesundheitlichen Risiken für die darin lebenden Kinder und Jugendlichen. Siehe dazu unseren früheren Hinweis auf entsprechende wissenschaftliche Erkenntnisse.
  • In privaten Haushalten, in denen Arbeitnehmer beschäftigt werden, z.B. als Babysitter, Putzfrauen, Haushaltshilfen, egal ob offiziell beschäftigt oder schwarz, wäre nach der geplanten gesetzlichen Neuregelung das Rauchen strikt verboten und zwar nicht nur während der Arbeitszeiten dieser Arbeitnehmer, sondern rund um die Uhr.
Man kann natürlich argumentieren, eine umfassende Kontrolle aller Wohnungen sei rechtlich, personell und finanziell nicht möglich. Doch was soll eine gesetzliche Regelung, wenn von vornherein klar ist, daß sie nicht durchgesetzt werden kann?