Freitag, Juli 21, 2006

Seiteneinsteiger contra Sachkundenachweis.

Der Deutsche Hotel- und Gaststättenverband fordert, so lange meine Erinnerung reicht, eine gesetzliche Abschottung der Branche mithilfe eines Sachkundenachweises für Wirte. Dahinter steckt die falsche Behauptung, Absolventen einer gastgewerblichen Berufsausbildung bzw. Menschen mit gleichwertigen Kenntnissen und Erfahrungen wären besser geeignet, sich im Gastgewerbe erfolgreicher selbständig zu machen. Dabei wird auch mit der österreichen Gastgewerbeberechtigung argumentiert. Siehe dazu auch das "Handbuch Argumentation" vom 10. September 2006 der DEHOGA Baden-Württemberg, in dem zu verschiedenen Fragen Position bezogen wird.

Heute lehnt sich die Allgemeine Hotel- und Gastronmie-Zeitung weit aus dem Fenster und behauptet in dem Artikel "Über Umwege zum Erfolg" vom 21. Juli 2006:
"Die kreativsten Konzepte im Gastgewerbe kommen überwiegend von Seiteneinsteigern / Schwäche der Branchenfremden: Abhängigkeit von Fachleuten"
Siehe dazu auch meine früheren Beiträge: