Dienstag, Juli 18, 2006

Standortentscheidung fuer den "Gesundheitsfornds" noch offen.

Zur Zeit seien bis zu 40.000 Mitarbeiter der gesetzlichen Krankenversicherungen mit der Beitragserhebung beschäftigt, meldet Krankenkassendirekt.de: "Kassen planen Kampagne gegen Gesundheitsreform" vom 18. Juli 2006. Die fette Regierung plant, die Beiträge ab 2008 durch eine neue Mammutbehörde "Gesundheitsfonds" erheben zu lassen.

Bleibt die Frage, wo die neue Mammutbehörde angesiedelt werden soll? Wird die Bundesregierung die Chance nutzen, eine Region mit hoher Arbeitslosigkeit als Standort auszuwählen? Dann böten sich zum Beispiel Frankfurt an der Oder oder Rostock an.

Zugleich wären die Standorte der gesetzlichen Krankenversicherungen - über die ganze Bundesrepublik verstreut - von erheblichen Arbeitsplatzverlusten betroffen. Werden die anderen Bundesländer mitspielen, wenn erhebliche Beiträge, die in ihren Bundesländern gezahlt werden, nach Brandenburg oder Mecklenburg-Vorpommern fließen und mit ihnen Abertausende von Arbeitsplätzen?