Sonntag, August 20, 2006

Akzeptanz von Chilled Food.

Die CMA hat ein bundesweite Befragung durchführen lassen zum Thema "Chilled Food im Außer-Haus-Markt ? Erfolgsplattform für regionalen Handel und Verwender", also zur Akzeptanz von Chilled Food, also gekühlten Convenience-Produkten. Von der MK Consulting wurden in der Zeit vom 16. Juni 2005 bis 31. August 2005 Daten schriftlich erhoben zum Einkaufsverhalten gastronomischer Großbetriebe (Gemeinschaftsverpflegung, Sozialverpflegung, Systemgastronomie und Hotels) mit dem Ziel, Informationen über den Einsatz von Chilled Food und dessen Bedeutung zu erhalten. Befragt wurden die Verantwortlichen für den Einkauf. 75 Rückläufe konnten ausgewertet werden.

Unter "chilled food" versteht man gekühlte Convenience-Produkte in Abgrenzung zu Tiefkühlprodukten, frischen Produkten und Trockenprodukten.

Die Studienergebnisse können kostenlos heruntergeladen werden.

In dieser Studie wird festgestellt, Chilled Food nehme heute über alle Betriebstypen hinweg einen Anteil von 12 % ein. Vorreiter sei die Systemgastronomie mit 18,4%. Mit steigendem Systematisierungsgrad steige auch der Anteil der eingesetzten Convenienceprodukte. Deshalb seien sie in Hotels eher weniger und in der Systemgastronomie eher mehr vertreten. Die stärksten Chilled Food-Produktgruppen seien:
  • Kartoffelspezialitäten,
  • Feinkostsalate und
  • Desserts.
Diese Studie ist für die Gastronomie auch deshalb von Interesse, weil der Einzelhandel mit Home Replacement Meals zunehmend in Konkurrenz tritt zur Gastronomie, aber auch zu Bäckern und Metzgern. Siehe dazu auch unseren früheren Artikel "Die Gastronomie als Käufermarkt".