Mittwoch, August 23, 2006

Amazon aStore.

Seit dem 18. August hat man als Partner des Partnerprogramms von Amazon.de (zeitgleich mit Amazon.com) die Möglichkeit, einen eigenen Store ("aStore" genannt) einzurichten. In ein paar einfachen Schritten kann man ohne HTML-Kenntnisse einen kompletten Online Shop erstellen, der bei Amazon.de gehosted wird, aber dem Design der eigenen Website angepaßt werden kann (farblich, mit eigenem Bild/Logo, in bezug auf den verwendeten Font). Über den Shop kann der Webseitenbetreiber seinen Besuchern den kompletten Amazon Produktkatalog anbieten, oder auch nur einige ausgewählte Produktkategorien. Ein Beispiel-Shop von Abseits.de.

Für die Zukunft ist geplant, daß man mit einem Partner-Account mehrere aStores erstellen kann (pro Tracking ID einen seperaten aStore).

Was mir noch nicht gefällt, ist, daß man seine aStore-Einstellungen nicht speichern kann. Wenn man etwas ändern möchte, muß man alle Eingaben wiederholen. Aber das neue Feature aStore ist noch Beta und man ermuntert die ersten Anwender zu einem Feedback und zur Äußerung von Wünschen.

Es ist an sich erstaunlich, daß Amazon.de so etwas erst jetzt anbietet. Sogar kleine Partnerprogramme bieten etwas Vergleichbares schon lange an, so z.B. Starkalender.com. Ein Beispiel-Shop.

Markus Reischmann, der für das Partnerprogramm bei Amazon.de verantwortlich ist, hat sich in den letzten Tagen von drei Blogs interviewen lassen (die Initiative dazu ging von ihm aus):Diese aktive Öffentlichkeitsarbeit hat insoweit verwundert, als Amazon.de damit von seiner bisherigen jahrelangen Strategie abgekommen ist, sich zu solchen Internas nicht zu äußern. Der reagierende Service auf Reklamationen und Anregungen von Partnern ist zwar stets vorbildlich gewesen (zumindest, wenn ich mich in den Jahren seit dem Start von Amazon.de in Deutschland 1998 an Amazon.de gewendet habe), doch Amazon.de betrieb bislang keine aktive Öffentlichkeitsarbeit in substantiellen Fragen.