Dienstag, August 15, 2006

Blogger-Relaunch: Kategorien.

Blogger, das Blogsystem, das wir von Anfang an (2002) nutzen, um diesen und weitere Blogs zu erstellen und zu verwalten, hat neue Features angekündigt: "Blogger in beta".

Darunter ist die lang vermißte Möglichkeit, Beiträge zu kategorisieren. Modernere Blogger-Software wie Wordpress kann so etwas, was mich fast verleitet hat, zu wechseln. Aber ich habe zurecht gehofft, daß Blogger diese überaus notwendige Funktion einbauen würde; Geldsorgen hat man ja nicht, seitdem Blogger von Google aufgekauft worden ist.

Ob ich alle früheren Beiträge nachträglich kategorisieren werde, weiß ich noch nicht. Da kämpft angesichts von knapp 7.000 Postings aus viereinhalb Jahren meine Faulheit mit dem Pflichtgefühl, unsere Leser gut zu bedienen. Außerdem: welche Kategorien hätten Sie denn gerne? Spontan fallen mir zum einen Produktgruppen ein wie Bier, Wein, AFG. Weitere Kategorien könnten sich an Funktionen der gastgewerblichen Tätigkeit orientieren wie Service, Küche, Beschaffung, Finanzbuchhaltung, Lohnbuchhaltung, Personalführung, Kalkultion, Finanzierung, Rechtliches, Marketing. Eine dritte Gruppe von Kategorien könnte Betriebsarten sein und Konzepte. Eine vierte Gruppe von Kategorien könnten sich auf den Lebenslauf gastgewerblicher Betriebe und Objekte beziehen, also Existenzgründung (Planung, Pre-Opening, Eröffnungsphase), Relaunch, Betriebsübergabe, Betriebsaufgabe).

Eine weitere Änderung der Blogger-Features soll es Dummies erleichtern, das Design zu ändern. Bislang muß man noch ziemlich mit CSS und HTML herumpriemeln. Aber ich kann mir nicht vorstellen, daß man darum ganz herum kommen wird. Deshalb ist es für die meisten Gastronomen sinnvoll, sich einen Blog einmalig einrichten zu lassen und anschließend selbst "nur" für die Inhalte (Postings) zu sorgen.

In Zukunft sollen auch RSS-Feeds unterstützt werden. Bislang werden nur ATOM-Feeds automatisch erstellt (wenn man will). Aber das hat mich nicht weiter gestört, denn die meisten Tools, die Feeds verarbeiten, können mit beiden Formaten umgehen.