Dienstag, August 08, 2006

Sahnehaeubchen.

"Hör mir auf mit Geld" von Mario Sixtus, in: Technology Review vom 23. Mai 2005 (via "Die krampfhafte Suche nach dem Web2.0-Geschäftsmodell" von Martin Röll vom 3. August 2006).

Wenn man sich Existenzgründungen in der Gastronomie anschaut, geht es auch den Existenzgründern in erster Linie nicht darum, Geld zu verdienen. Sie wollen:
  • persönlichen Vorlieben für bestimmte Speisen und Getränke, Länderküchen, Raum geben und andere Menschen dafür begeistern,
  • Menschen (be)dienen und mit ihnen ins Gespräch kommen.
  • ein schönes Gebäude einer sinnvollen, öffentlichen Nutzung zuführen.
  • sich selbst und anderen beweisen, daß sie etwas auf die Reihe kriegen.
  • einen Job machen, bei dem sie jeden Tag unmittelbar erfahren, ob sie es richtig gemacht haben.
  • ein Risiko, Abenteuer eingehen, etwas wagen. Siehe dazu auch: "Warum Existenzgruender die Gastronomie bevorzugen und warum sie scheitern".
Natürlich ist das Geld bei Existenzgründungen nicht ganz nebensächlich. Aber es ist eher Mittel zum Zweck. Und der finanzielle Erfolg ist das Sahnehäubchen auf dem Gefühl, etwas auf die Beine gestellt zu haben.