Sonntag, September 10, 2006

2% mehr Uebernachtungen im Juli 2006.

WIESBADEN ? Nach vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes ist im Juli 2006 die Zahl der Übernachtungen im Vergleich zum Vorjahresmonat um 2% gestiegen. Insgesamt wurden im Juli 2006 in Beherbergungsstätten mit 9 und mehr Betten sowie auf Campingplätzen in Deutschland rund 41,5 Millionen Übernachtungen verzeichnet.

Überdurchschnittlich hoch war der Zuwachs bei den Gästen aus dem Ausland: Die Zahl ihrer Übernachtungen stieg im Vergleich zum Juli 2005 um 9% auf 6,7 Millionen. Damit konnten allerdings die hohen Zuwachsraten vom Juni 2006 (+ 33%) nicht wieder erreicht werden. Dies dürfte mit dem Ende der Fußball-Weltmeisterschaft am 9.7.2006 zusammenhängen: Die Mehrzahl der Spiele fand im Juni statt, nur noch sechs wurden im Juli ausgetragen. Die Zahl der Übernachtungen von inländischen Gästen stieg dagegen im Vergleich zum Juli 2005 nur um 1% auf rund 34,9 Millionen.

Gegenüber dem Juni 2006 blieben die Übernachtungen nach Kalender- und Saisonbereinigung unverändert.

Nach den verschiedenen Betriebsarten differenziert, zeigt sich bei der "Hotellerie" im Berichtsmonat ein Plus von 3%. Die Zahl der Übernachtungen im "sonstigen Beherbergungsgewerbe", zu dem unter anderem Campingplätze, Jugendherbergen sowie Ferienhäuser und ?wohnungen gehören, stieg im Vergleich zum Juli 2005 um 1%. Die Übernachtungen bei den "Vorsorge- und Rehabilitationskliniken" sanken dagegen um 3%.

Einen Zuwachs bei den Übernachtungen verbuchten im Juli 2006 die Großstädte: Die Übernachtungen in den Gemeinden mit über 100 000 Einwohnern stiegen um 9% gegenüber dem Juli 2005 an. In den übrigen Gemeinden (unter 100 000 Einwohnern) blieben die Übernachtungen im Berichtsmonat auf Vorjahresniveau.

Für den Zeitraum Januar bis Juli 2006 lag die Zahl der Gästeübernachtungen mit 196,3 Millionen um 2% über dem Ergebnis des entsprechenden Vorjahreszeitraums. Davon entfielen 166,3 Millionen Übernachtungen auf inländische Gäste (+ 0%) und 30,0 Millionen auf ausländische Gäste (+ 11%).

(Quelle: Pressemeldung des Statistischen Bundesamtes).