Donnerstag, September 07, 2006

Allgemeines Gleichbehandlungsgesetz und die Konsequenzen fuer die betriebliche Personalarbeit.

Die IHK für München und Oberbayern gibt ihren Mitgliedsfirmen in einem "AGG-Merkblatt Arbeitsrecht (deutsch)" (PDF) Tipps, welche Konsequenzen in der betrieblichen Personalarbeit aus dem Inkrafttreten des Antidiskriminierungsgesetz zu ziehen sind.

Siehe dazu auch einen Vortrag, den Dr. Jost-Hubertus Bauer am 17. Juli 2006 zum Thema "Das neue Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz" (PDF) gehalten hat.

In einem weiteren Vortrag "Neues Antidiskriminierungsgesetz: Strategien für die Personalarbeit" von RA Andrea Raffler vom 17. Juli 2007, wird u.a. empfohlen, Ablehnungsschreiben neutral und inhaltsleer zu gestalten, also auch nicht zu erläutern, warum das Bewerberprofil nicht mit dem Anforderungsprofil übereinstimmt, zusätzliche mündliche Erläuterungen zu verweigern und sicherzustellen, daß der Zugang des Absageschreibens nachgewiesen werden kann.

Mein Rat geht noch weiter: "Bewerberauswahl unter der Knute des Antidiskriminierungesetzes".

Siehe dazu auch: "Bitte kein Bewerbungsfoto mehr: Wie das Gleichstellungsgesetz wirkt", in: OVB online vom 7. September 2006.